DelitzschSolarthermie-Bauprojekt schreitet voran

Luftbild des fertig verlegten Kollektorfelds im Januar 2025.
(Bildquelle: Stadtwerke Delitzsch GmbH)
Die Bauarbeiten an der Solarthermieanlage der Stadtwerke Delitzsch schreiten voran. Wie der regionale Energieversorger mitteilt, liegt das Projekt mit dem geplanten Probebetrieb im Mai 2025 weiterhin im Zeitplan. Die Anlage mit einer Brutto-Kollektorfläche von 5.690 Quadratmetern wird jährlich 2.445 Megawattstunden (MWh) Sonnenwärme erzeugen und rund 647 Tonnen CO₂ einsparen. Das Investitionsvolumen beträgt 5,85 Millionen Euro. Ziel ist es, die Fernwärmeversorgung der Stadt nachhaltiger und unabhängiger von fossilen Energieträgern zu gestalten.
„Es freut uns sehr, dass wir nach wie vor exakt im Zeitplan sind. Das ist bei Bauprojekten dieser Größenordnung nicht selbstverständlich“, sagt Kay Lehmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Delitzsch. Seiner Aussage zufolge haben insbesondere die enge Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen und eine vorausschauende Planung dazu beigetragen, dass alle Arbeiten wie vorgesehen voranschreiten. Durch die Beauftragung ortsansässiger Firmen soll nicht nur die lokale Wirtschaft gestärkt, sondern auch eine effiziente Projektkoordination gewährleistet werden. „Dass wir vorwiegend mit ortsansässigen Betrieben arbeiten, hat sich als großer Vorteil erwiesen. Die kurzen Wege ermöglichen eine enge Kommunikation und eine flexible Reaktion auf mögliche Herausforderungen“, so Lehmann weiter.
Die neue Solarthermieanlage wird den Stadtwerken zufolge die Fernwärme in Delitzsch durch die Nutzung von Sonnenenergie weiter transformieren. Die gewonnene Wärme wird direkt ins Fernwärmenetz eingespeist und kann auch an bewölkten Tagen oder in der Übergangszeit genutzt werden. „Mit diesem Projekt zeigen wir, dass die Energiewende auf kommunaler Ebene erfolgreich umgesetzt werden kann. Wir bieten unseren Kunden eine umweltfreundliche und gleichzeitig wirtschaftlich nachhaltige Wärmeversorgung“, erklärt Lehmann.
Nach dem geplanten Probebetrieb im Mai soll die Anlage im Sommer 2025 vollständig in Betrieb genommen werden. „Die bisherigen Ergebnisse stimmen uns zuversichtlich, dass wir dieses Ziel wie geplant erreichen“, sagt Lehmann abschließend.
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