Freitag, 27. Februar 2026

enercityWindkraft aus der Vulkaneifel

[20.05.2025] Die Windenergieanlagen von enercity in der Vulkaneifel erzeugen nicht nur grünen Strom für rund 3.500 Haushalte, sondern bringen auch direkte finanzielle Vorteile für die beteiligten Gemeinden. Zusätzlich sorgen begleitende Ausgleichsmaßnahmen für eine ökologische Aufwertung der betroffenen Flächen.

In der Verbandsgemeinde Ulmen erzeugen sieben Windenergieanlagen des Energieunternehmens enercity Strom

(Bildquelle: enercity)

In der Verbandsgemeinde Ulmen in der rheinland-pfälzischen Vulkaneifel erzeugen seit dem dritten Quartal 2024 sieben Windenergieanlagen des Energieunternehmens enercity Strom. Wie das Unternehmen mitteilt, speisen die Anlagen, die auf Flächen der Gemeinden Beuren, Kliding und Urschmitt errichtet wurden, ihren Ertrag direkt ins örtliche Netz ein. Im ersten vollständigen Betriebsjahr lieferten sie eine Strommenge, die rechnerisch ausreicht, um den jährlichen Bedarf von etwa 3.500 Vier-Personen-Haushalten zu decken – eine Größenordnung, die die Bevölkerungszahl der Standortgemeinden um ein Vielfaches übersteigt.

Die Kommunen profitieren nicht nur energetisch, sondern auch finanziell: Für jede erzeugte Kilowattstunde zahlt enercity freiwillig 0,2 Cent an die Gemeinden. Für den bisherigen Abrechnungszeitraum summieren sich die Zahlungen auf über 28.000 Euro. Torsten Schliewe, Projektverantwortlicher bei enercity Erneuerbare, betont den doppelten Nutzen: Die Windenergie stärke sowohl die Energiewende als auch die Haushaltslage der Gemeinden. Bundesweit hat enercity im Jahr 2024 rund 1,1 Millionen Euro dieser freiwilligen Kommunalbeteiligung ausgeschüttet.

Neben den finanziellen Leistungen für die Gemeinden legt enercity nach eigenen Angaben auch Wert auf ökologische Verantwortung. Im Zuge der Windparkentwicklung werden auf mehr als 35.000 Quadratmetern Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen umgesetzt, um Eingriffe in Natur und Landschaft auszugleichen. In Beuren wird eine Ackerfläche von über 13.000 Quadratmetern in einen naturnahen Laubwald überführt, ergänzt durch eine 5.000 Quadratmeter große Wildobstwiese mit heimischen Gehölzen. Ein angrenzendes Feuchtbiotop mit Sumpfbereichen und offenen Gewässern soll ebenfalls zur Förderung der Biodiversität beitragen.

In Urschmitt entsteht auf 12.000 Quadratmetern ein Mischwald mit Spitzahorn, Rot- und Hainbuche. Ein strukturreicher Waldrand mit Hecken und Sträuchern vervollständigt das ökologische Konzept. Nach Angaben des zuständigen Försters Olaf Zander gehen die Maßnahmen über bloßen Flächenausgleich hinaus. Sie sollen die Widerstandskraft des lokalen Naturhaushalts langfristig stärken und den Herausforderungen des Klimawandels besser begegnen.

Die Maßnahmen werden bis Herbst 2025 abgeschlossen und über die gesamte Lebensdauer des Windparks hinweg gepflegt. Für die dauerhafte Erhaltung kommt enercity auf.





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