Donnerstag, 4. Juni 2026

BayernFörderung von BMW-Wasserstoffprojekt

[19.11.2025] Bund und Freistaat Bayern unterstützen das BMW-Wasserstoffprojekt HyPowerDrive mit zusammen 273 Millionen Euro. Darüber hinaus fördert Bayern nun auch den Kauf von H2-Lkw.

Übergabe der Förderurkunde.

v.l.: Dr. Markus Söder, Ministerpräsident Bayern; Dr. Joachim Post, BMW-Entwicklungsvorstand; Patrick Schnieder, Bundesverkehrsminister; Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister Bayern

(Bildquelle: StMWi)

BMW erhält für sein Wasserstoffprojekt HyPowerDrive Fördermittel in Höhe von rund 273 Millionen Euro. Wie das bayerische Wirtschaftsministerium mitteilt, stammen 191 Millionen Euro vom Bund und 82 Millionen Euro vom Freistaat Bayern. Die Übergabe der Förderurkunde erfolgte in Berlin durch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) und Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an BMW-Entwicklungsvorstand Joachim Post.

Das Vorhaben ist das dritte bayerische Projekt, das als IPCEI im Wasserstoffsektor eingestuft wurde. Die EU-Kommission hatte bereits im Mai 2024 grünes Licht gegeben. Aiwanger betonte bei der Übergabe laut Ministerium die Chance, mit Wasserstoff im Pkw-Bereich schnelles Tanken und den Verzicht auf fossile Treibstoffe zu verbinden. Die Technik sei reif und solle ab 2028 in Serienfahrzeugen von BMW auf die Straße kommen.

Der Minister verwies zugleich auf das neue bayerische Förderprogramm für H2-Lkw, das mit 35 Millionen Euro unterlegt ist. Dem Ministerium zufolge knüpft es an die IPCEI-Förderung und das Programm für Wasserstofftankstellen an. Bayern fordert den Bund auf, ebenfalls stärker in die Wasserstoffmobilität zu investieren, um eine wettbewerbsfähige heimische Branche aufzubauen.

Im Projekt HyPowerDrive entwickelt BMW ein Wasserstoff-Antriebssystem für Pkw. Kern ist ein kosteneffizientes Flachspeicher-Tanksystem, das im Bauraum der Hochvolt-Batterie eines batterieelektrischen Fahrzeugs liegt und in ein Gesamtsystem integriert wird. Durch die Verbindung von Wasserstofftechnik und Battery-Electric-Vehicles-Architektur sollen Kosten sinken und gemeinsame Produktionslinien entstehen.





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