Donnerstag, 29. Januar 2026

Stadtwerke EberbachUmstieg auf Kraftwerk-Plattform

[29.01.2026] Die Stadtwerke Eberbach ersetzen ihr bisheriges SAP-System durch die Kraftwerk-Plattform auf Basis von Microsoft Business Central. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Möglichkeit, alle energiewirtschaftlichen Prozesse auf einer durchgängigen Softwarelösung abzubilden.

Die Stadtwerke Eberbach steigen jetzt auf die Kraftwerk-Plattform um.

(Bildquelle: Stadtwerke Eberbach)

Die Stadtwerke Eberbach stellen ihre IT-Landschaft neu auf und lösen ihr bisher eingesetztes SAP-System ab. Wie Kraftwerk Software mitteilt, soll künftig ihre Plattform auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central zum Einsatz kommen. Der Umstellung ging ein umfassendes Auswahlverfahren voraus, das von dem auf die Versorgungswirtschaft spezialisierten Unternehmen Pro Energy Consult begleitet wurde.

Ziel der Stadtwerke war es, eine integrierte Lösung einzuführen, die kaufmännische und technische Prozesse in einer einheitlichen Systemumgebung abbildet. Geschäftsführer Wolfgang Kressel erläutert laut Mitteilung: „Wir waren auf der Suche nach einem Anbieter, der uns alles aus einer Hand bieten kann: von der Abrechnung über das Finanzwesen bis zu den technischen Anwendungen auf einer Plattform.“ Den Angaben zufolge überzeugte insbesondere der modulare Aufbau der Kraftwerk-Lösung sowie deren breites Funktionsspektrum für Energieversorger. Durch die Konsolidierung auf eine Plattform sollen Schnittstellen zwischen Einzelsystemen entfallen und die Systemlandschaft vereinfacht werden.

Nach Darstellung von Kraftwerk deckt das geplante Komplettsystem sämtliche relevanten Marktrollen und Geschäftsprozesse ab. Dazu zählen unter anderem die Energieabrechnung, das Finanz- und Rechnungswesen, das Energiedatenmanagement inklusive Marktkommunikation, ein Dokumentenmanagementsystem sowie Anwendungen für den technischen Service. Zudem betont Kressel, dass neben der technischen Leistungsfähigkeit auch die Zusammenarbeit mit dem Anbieter eine Rolle spielte. „Die Gespräche haben gezeigt, dass wir mit Kraftwerk Software einen Partner auf Augenhöhe gefunden haben, der über ein umfassendes energiewirtschaftliches Know-how verfügt“, wird er zitiert.

Der Projektplan sieht vor, die neue Plattform bis Anfang 2027 produktiv in Betrieb zu nehmen. Die Migration soll schrittweise erfolgen, um den laufenden Betrieb nicht zu beeinträchtigen. Mit dem Wechsel verfolgen die Stadtwerke das Ziel, ihre Prozesse stärker zu standardisieren, die Datenkonsistenz zu erhöhen und die Grundlage für weitere Digitalisierungsprojekte zu schaffen.





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