Donnerstag, 23. April 2026

Energiesysteme im WandelKonferenz zur Wärmewende in Hamburg

[23.04.2026] Die Konferenz „Energiesysteme im Wandel“ rückt 2026 die praktische Umsetzung der Hamburger Dekarbonisierungsziele und die Digitalisierung der Energienetze in den Mittelpunkt. Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Infrastruktur diskutieren, ob und wie die Wärmewende bis 2040 gelingen kann.

Die vierte Fachkonferenz „Energiesysteme im Wandel – Strom, Wärme, Verkehr, Industrie in Hamburg“ findet im Wälderhaus in Hamburg-Wilhelmsburg statt.

(Bildquelle: Harry Horstmann)

Die vierte Fachkonferenz Energiesysteme im Wandel – Strom, Wärme, Verkehr, Industrie in Hamburg findet am 2. Juni 2026 im Wälderhaus in Hamburg-Wilhelmsburg statt. Veranstalter ist die Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur, die damit eine Plattform für die Diskussion integrierter Energiesysteme schaffen will.

Im Fokus stehen die Umsetzbarkeit der Hamburger Dekarbonisierungsziele bis 2040 sowie die Ergebnisse der abgeschlossenen kommunalen Wärmeplanung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung der städtischen Energienetze und deren Rolle für eine sektorenübergreifende Transformation.

Die Konferenz eröffnet Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und BUKEA-Senatorin Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen). In der anschließenden Keynote beleuchtet Ben Schlemmermeier von der LBD-Beratungsgesellschaft wirtschaftliche, technische und planerische Aspekte der Wärmeplanung für kommunale Unternehmen. Kirsten Fust, Geschäftsführerin der Hamburger Energiewerke, ordnet den aktuellen Stand der Wärmenetzplanung ein und bewertet die Folgen des sogenannten Zukunftsentscheids.

Eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Energiewirtschaft, Immobiliensektor und Industrie widmet sich der Frage, wie die Wärmewende konkret bis 2040 erreicht werden kann. Dabei geht es um regulatorische Rahmenbedingungen, Investitionsbedarfe und die praktische Umsetzung vor Ort.

Am Nachmittag folgen Fachvorträge zu digitalen Lösungen für die Energie-Infrastruktur. Projekte aus Hamburg zeigen, wie intelligente Netzsteuerung den Ausbaubedarf reduzieren kann, wie Engpassmanagement fair organisiert wird und welche Rolle vernetzte Quartiere – etwa im Hafenumfeld – künftig spielen. Beteiligt sind unter anderem Hamburger Energienetze, die Hamburger Hochbahn, hySolutions und die Helmut-Schmidt-Universität.

Die halbtägige Konferenz beginnt mit einem gemeinsamen Mittagessen und endet mit einem offenen Networking-Format. Eine kostenpflichtige Anmeldung ist erforderlich.





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