GASAGHöhere Investitionen für die Energiewende

GASAG: Investitionen sollen die Zukunft absichern.
(Bildquelle: GASAG)
Die Berliner GASAG-Gruppe meldete für 2025 einen Umsatz von 1,72 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte der Umsatz bei 1,63 Milliarden Euro gelegen. Der Jahresüberschuss stieg nach Unternehmensangaben von 58 auf 102 Millionen Euro. Gründe seien höhere Absatzmengen, eine stabile Kostenstruktur sowie zusätzliche Witterungs- und Bewertungseffekte gewesen. 85 Prozent der Gesamtinvestitionen flossen laut GASAG in Infrastruktur mit Wirkung für den Klimaschutz. Dazu gehörten Wärmenetze, klimaneutrale Versorgungslösungen sowie Projekte im Bereich erneuerbarer Energien.
Kommunale Wärmeplanung in Berlin und Brandenburg
Nach Angaben des Unternehmens setzt die Gruppe auf unterschiedliche Lösungen für die kommunale Wärmeplanung in Berlin und Brandenburg. In Berlin soll die kommunale Wärmeplanung bis zum 30. Juni 2026 vorliegen. In Brandenburger Kommunen gilt laut Mitteilung eine Frist bis Mitte 2028. Zu den bereits umgesetzten oder laufenden Projekten zählen nach Angaben der GASAG Wärmenetze in Berliner Quartieren wie den Marienhöfen in Mariendorf und dem Neuen Gartenfeld in Spandau. Hinzu kommen Geothermie- und Hybridprojekte in Pankow und in der Winterfeldtstraße sowie Photovoltaik-, Wind- und Biomethanprojekte in Brandenburg. Die GASAG-Gruppe investiert zudem in Gasnetze, die nach Unternehmensangaben künftig auch Wasserstoff und Biomethan transportieren können.
Absicherung für die Zukunft
Vorstandschef Georg Friedrichs erklärte laut Mitteilung: „Die Energiewende entscheidet sich im konkreten Projekt – vor Ort, für Menschen und Gebäude.“ Das Unternehmen wolle die bestehende Energieversorgung sichern und zugleich neue Netze und neue Versorgungslösungen entwickeln. Finanzvorstand Stefan Hadré sagte, die hohen Investitionen seien „eine Absicherung für die Zukunft“. Ziel sei eine Infrastruktur für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung mit geringeren CO₂-Emissionen. Vertriebsvorstand Matthias Trunk erklärte, die Projekte zeigten, dass die Wärmewende technisch umsetzbar sei und zu wettbewerbsfähigen Preisen funktionieren könne. Besonders im Privatkundensegment verzeichne das Unternehmen Wachstum.
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