Dienstag, 30. Juni 2026

DresdenEnergielotse überarbeitet

[30.06.2026] Dresden hat seinen Digitalen Energielotsen grundlegend überarbeitet und um neue Funktionen erweitert. Die Online-Plattform soll Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungen zu Heizung, Wärmeversorgung und Fördermitteln im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung unterstützen.

Der Digitale Energielotse der Landeshauptstadt Dresden ist in einer überarbeiteten Fassung online. Wie die Stadt Dresden berichtet, unterstützt die Plattform Bürgerinnen und Bürger dabei, sich über moderne Heiztechnologien, künftige Wärmeversorgung und passende Fördermöglichkeiten zu informieren. Sie ist Teil der kommunalen Wärmeplanung und soll deren Ergebnisse verständlich und praxisnah vermitteln.

Die Plattform bündelt Informationen zum Heizungstausch, zum Anschluss an die Fernwärme, zum Einsatz von Wärmepumpen sowie zu Förderprogrammen. Darüber hinaus zeigt sie Handlungsmöglichkeiten und Praxisbeispiele aus Dresden.

Zentrales Werkzeug ist der Energieatlas. Nach Eingabe einer Adresse zeigt er auf Grundlage der kommunalen Wärmeplanung, welche Technologieoptionen am jeweiligen Standort infrage kommen. Ergänzend bietet die Plattform Vergleichsmöglichkeiten für verschiedene Heizsysteme sowie Hinweise zu Beratungsangeboten. Individuelle Checks informieren über Fördermöglichkeiten, Modernisierungsoptionen, Kosten eines Heizungswechsels sowie Finanzierungsmöglichkeiten und Energiesparmaßnahmen.

Klimabürgermeisterin Eva Jähnigen (Bündnis 90/Die Grünen) betont: „Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, wie sie sich in Zukunft sicher, bezahlbar und klimafreundlich mit Energie versorgen können. Dafür gibt es mit der Energielotsen-Homepage ein wichtiges Werkzeug für die Dresdnerinnen und Dresdner. Mit dem Energieatlas und den Vergleichstools geben wir allen die Möglichkeit, ihre persönliche Energieversorgung aktiv mitzugestalten – transparent, evidenzbasiert und praxisnah.“

Nach Angaben der Stadt wird der Digitale Energielotse kontinuierlich weiterentwickelt. Geplant sind unter anderem weitere Praxisbeispiele aus Dresden und der Region. Auch Hinweise aus der Bevölkerung zu Verbesserungsmöglichkeiten sollen in die Weiterentwicklung einfließen.





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