Mittwoch, 16. September 2026

BEEEnergiewenderechner vorgestellt

[16.09.2026] Der Bundesverband Erneuerbare Energie hat mit dem Energiewenderechner ein digitales Analyse-Tool für die Planung von Energiewendeprojekten vorgestellt. Das Werkzeug bildet den Stand und mögliche Ausbaupfade der Energiewende bis auf die Ebene von Landkreisen und Kommunen ab.

Ein Energiewenderechner des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) soll Kommunen, Projektierer, Netzbetreiber und politische Entscheidungsträger bei der Planung von Energiewendeprojekten unterstützen. Wie der Verband mitteilt, verbindet das frei zugängliche Werkzeug aktuelle Daten zu Energieerzeugung und Energiebedarf mit wissenschaftlich fundierten Prognosen zur weiteren Entwicklung.

Frei navigierbare Karte

Kern des Angebots ist eine frei navigierbare Karte, über die sich Daten für deutsche Kommunen und Landkreise abrufen lassen. Nach Angaben des BEE können damit sowohl der aktuelle Stand als auch mögliche Ausbauperspektiven der Energiewende regional dargestellt werden. Die Berechnungen erfolgen laut Verband als Echtzeitsimulation.

„Der Energiewenderechner schafft eine belastbare Datengrundlage für die Planung und macht den Status quo sowie die Ausbauperspektiven der Energiewende in allen deutschen Regionen bis auf Landkreisebene als Echtzeitsimulation sichtbar“, erklärt BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser. Das Tool solle damit insbesondere mehr Transparenz für anstehende Planungsentscheidungen schaffen.

300 Akteure an der Entwicklung beteiligt

Entwickelt wurde der Energiewenderechner von der zuständigen Fachabteilung des BEE mit wissenschaftlicher Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE). An der Entwicklung waren laut BEE zudem mehr als 300 Akteure aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung beteiligt. Dazu gehören unter anderem Betreiber und Projektierer, Netzbetreiber und Stadtwerke, Landesenergieagenturen und Ministerien sowie Hersteller, wissenschaftliche Institute, Stiftungen, Finanzierer und Dienstleister.

BEE-Abteilungsleiter Matthias Stark sieht in der gebündelten Datenbasis einen Vorteil für die unterschiedlichen Akteure der Energiewende. Kommunen und Projektierer könnten ebenso darauf zugreifen wie Netzbetreiber und politische Entscheidungsträger. Nach Einschätzung des Verbands soll das Werkzeug dadurch die Planbarkeit von Energiewendeprojekten auch auf lokaler und regionaler Ebene verbessern.





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