Donnerstag, 2. Juli 2026

NRW-Stadtwerke80 Prozent geben Zuschüsse

[29.04.2021] In Nordrhein-Westfalen unterstützen mehr als 80 Prozent der Stadtwerke die Nutzung erneuerbarer Energien oder die Steigerung der Energieeffizienz durch Förderprogramme. Das ergab eine Umfrage der EnergieAgentur.NRW.

Rund 81 Prozent der nordrhein-westfälischen Energieversorgungsunternehmen (EVU) unterstützen die Nutzung regenerativer Energien oder die Steigerung der Energieeffizienz durch Förderprogramme. Das ergab die jährliche Umfrage der EnergieAgentur.NRW unter den 153 EVU des Landes. „Das ist eine durchaus beachtliche Quote, wenn man bedenkt, dass auch Energieversorger von den wirtschaftlichen Turbulenzen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie betroffen sind“, sagt Günter Neunert von der EnergieAgentur.NRW. Fast 90 Prozent der Unternehmen, die Förderungen im Programm haben, gaben dieses Jahr an, besondere Stromtarife für Wärmepumpen anzubieten (2020: 89 Prozent). Positiv entwickelt habe sich außerdem die Förderkulisse für die Photovoltaiknutzung. Knapp 14 Prozent der EVU bieten hierzu Förderungen an. Im Vorjahr waren es knapp 11 Prozent.
Weiterhin auf hohem Niveau seien Angebote zur Förderung von Ladestationen für E-Fahrzeuge (22 Prozent) sowie die Anschaffung von E-Autos (15 Prozent). Neben den Klassikern der EVU-Förderung findet sich laut EnergieAgentur.NRW aber auch zunehmend Unterstützung für Innovatives: Inzwischen werden in Nordrhein-Westfalen landesweit von zehn Energieversorgern Förderungen für die Anschaffung von Blockheizkraftwerken (BHKW) auf Basis einer Brennstoffzelle angeboten. „In der Veränderung der Förderkulisse schlägt sich nieder, dass die Energieversorger offen sind für neue, innovative Technologien – wie das Beispiel BHKW mit Brennstoffzelle zeigt. Das sind wichtige Bausteine auf dem Weg einer Marktdurchdringung neuer Technologien. Darüber hinaus gibt es immer wieder Energieversorger, die sich mit einer besonders breiten Förderkulisse für Effizienztechnologie oder Erneuerbare auszeichnen. Ein Blick auf die Angebote des eigenen Versorgers kann sich da schon lohnen“, erklärt Neunert.





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