Freitag, 20. März 2026

Ostsee-WindparkArcadis Ost 1 nimmt erste Hürden

[21.02.2013] Für das Offshore-Windparkprojekt Arcadis Ost 1 wurde jetzt das Raumordnungsverfahren abgeschlossen. Wenn alle Genehmigungen erteilt sind, sollen ab 2016 vor Rügen 58 Windräder installiert werden.

Die WV Energie AG plant den Bau des Offshore-Windparks Arcadis Ost 1 vor der Ostseeinsel Rügen. Nun wurde das Raumordnungsverfahren für das Projekt abgeschlossen. Tilo Vogdt und Uli Behr, gemeinsame Geschäftsführer des Projektentwicklers KNK Wind, erklärten: „Wir sind zufrieden und glücklich, dass wir mit dem Abschluss der landesplanerischen Beurteilung zum Raumordnungsverfahren einen wichtigen Schritt bei der Realisierung von Arcadis Ost 1 gemacht haben.“ Das Unternehmen arbeite nun an der Genehmigung gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz und führe Gespräche mit interessierten Investoren. Heinrich Bettelhäuser, Vorstand der WV Energie AG, der Hauptgesellschafterin der KNK Wind, hob die Vorteile des Vorhabens hervor: „Während Projekte in der Nordsee mit rauen Wetterbedingungen, dem hohen Salzgehalt und weiten Entfernungen zum Festland zu kämpfen haben, finden wir in der Ostsee nahezu ideale Voraussetzungen für Offshore-Windparks – und das bei vergleichbar starker Windströmung.“ Wie WV Energie mitteilt, sollen auf einer Fläche von etwa 30 Quadratkilometern insgesamt 58 Windenergieanlagen errichtet werden. Zum Einsatz kommen Sechs-Megawatt-Turbinen des Typs Alstom Haliade, der Park werde über eine installierte Gesamtleistung von etwa 350 Megawatt verfügen. Der Beginn der Bauarbeiten ist für das Jahr 2016 geplant.





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