Donnerstag, 5. März 2026

Rheinland-PfalzAtlas zeigt Standorte für Windenergie

[18.07.2013] Ein Windatlas und die Broschüre „Windenergie und Kommunen“ sollen die Planung von Windparks in Rheinland-Pfalz erleichtern.
Windatlas und Broschüre „Windenergie und Kommunen“ sollen Kommunen eine fundierte Entscheidungsgrundlage liefern.

Windatlas und Broschüre „Windenergie und Kommunen“ sollen Kommunen eine fundierte Entscheidungsgrundlage liefern.

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke mit Winfried Manns, dem Geschäftsführenden Vorstandsmitglied des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz.

(Bildquelle: Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz)

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Bündnis 90/Die Grünen) hat gestern (17. Juli 2013) den Windatlas Rheinland-Pfalz vorgestellt. Darin sind die Ergebnisse einer Untersuchung über die Potenziale für Windkraft in dem Bundesland dargestellt. Lemke sagte: „Der Windatlas bietet den Trägern der Regional- und Bauleitplanung eine fundierte Entscheidungsgrundlage für ihre endgültige Auswahl der Vorranggebiete oder Sonderbauflächen aus allen ermittelten Flächen.“ Die Verbandsgemeinden könnten auf dieser Grundlage im Rahmen der Flächennutzungsplanung entscheiden, wo Windkraft hinkomme.
Um die Kommunen bei dieser Planung zu unterstützen, hat das Wirtschaftsministerium zudem gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz den Leitfaden „Windenergie und Kommunen“ erarbeitet. Winfried Manns vom Gemeinde- und Städtebund erläuterte: „Beim Ausbau der Windenergie kommt es vor allem auf die Akzeptanz der Bevölkerung, auf den Konsens benachbarter Kommunen und auf eine gerechte Verteilung der Wertschöpfung an. Wir haben zwischenzeitlich Erfahrungen gesammelt und praxistaugliche Instrumente erarbeitet, die in der gemeinsamen Broschüre dargestellt werden.“
Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums waren im Land Ende 2012 rund 1.240 Windkraftanlagen mit einer Leistung von fast 2.000 Megawatt (MW) in Betrieb. Nach Plänen der Landesregierung soll die installierte Leistung bis 2030 auf 7.500 MW ansteigen.





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