Freitag, 20. März 2026

STAWAGAusbau der Windkraft

[29.07.2025] STAWAG Energie baut seine Aktivitäten im Bereich erneuerbarer Energien weiter aus. Neue Windparks in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sollen die Stromerzeugung aus Windkraft deutlich erhöhen.

In Schülp in Schleswig-Holstein werden gerade zwei neue Windkraftanlagen errichtet.

(Bildquelle: Baubüro Kaatz/STAWAG)

Mit dem Baubeginn für drei Windkraftanlagen im hessischen Nieder-Schleidern setzt STAWAG Energie den Ausbau seiner regenerativen Stromproduktion fort. Wie der regional Energieversorger mitteilt, verfügen die Anlagen jeweils über eine Leistung von 5,6 Megawatt und sind Teil der langfristigen Strategie der Aachener Tochtergesellschaft, den Anteil dezentral erzeugter, klimaneutraler Energie weiter zu steigern. Laut Geschäftsführer Frank Brösse fügt sich das Vorhaben in ein umfassendes Ausbauprogramm ein, das bundesweit umgesetzt wird.

Aktuell betreibt STAWAG Energie 108 Windkraftanlagen an 30 Standorten, ergänzt durch rund 30 Photovoltaikanlagen. Gemeinsam erzeugen sie jährlich rund 700 Millionen Kilowattstunden Strom. „Das entspricht dem Bedarf von mehr als 200.000 Haushalten“, erklärt Geschäftsführer Dirk Gottschalk. Ziel sei es, diese Kapazität weiter auszubauen, nicht zuletzt durch zusätzliche Projekte in Nordrhein-Westfalen.

Dort wurde zu Jahresbeginn ein Windpark in Erftstadt mit acht Anlagen und einer Gesamtleistung von 33 Megawatt in Betrieb genommen. Das Projekt stellt rund acht Prozent des gesamten Zubaus in NRW im ersten Halbjahr 2025 dar. Auch für den Standort Aldenhoven-Pattern liegt bereits eine Genehmigung vor. Dort sollen ab 2026 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von über elf Megawatt entstehen.

In Schleswig-Holstein engagiert sich STAWAG über die Beteiligung an Trave EE, einem Gemeinschaftsunternehmen mit den Stadtwerken Lübeck. Im Kreis Rendsburg-Eckernförde schreiten die Bauarbeiten am Windpark Schülp-Jevenstedt zügig voran. Eine der beiden Anlagen mit zusammen 11,4 Megawatt Gesamtleistung steht bereits. Die Türme erreichen bis zur Flügelspitze 200 Meter Höhe. Investiert werden rund 22 Millionen Euro.

Zudem laufen in Scharbeutz und Ratekau die Fundamentarbeiten für den Windpark Rohlsdorf mit vier Anlagen und 20,1 Megawatt Gesamtleistung. In Heilshoop beginnen Ende Juli die Bauarbeiten an zwei weiteren Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 8,4 Megawatt. Die Investitionssummen liegen bei 38 beziehungsweise 18 Millionen Euro.



Stichwörter: Windenergie, STAWAG,


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