Baden-WürttembergEin Fahrplan für Smart Grids
Die Landesregierung Baden-Württemberg will mit der „Smart Grids-Roadmap“ die Weichen für intelligentere Stromnetze stellen.
(Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de)
Intelligente Stromnetze sind für den erfolgreichen Verlauf der Energiewende unumgänglich. Aus diesem Grund hat das Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg im November 2012 eine Smart-Grids-Plattform ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Akteuren aus Industrie, Energiewirtschaft und Wissenschaft sollten Vorschläge und Handlungsempfehlungen erarbeitet und zusammengefasst werden. Die Ergebnisse der so genannten „Smart Grids-Roadmap Baden-Württemberg“ wurden nun der Öffentlichkeit präsentiert. „Die in nur zehn Monaten erarbeitete Roadmap zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Baden-Württemberg mit dem vorhandenen Know-how von Energieversorgern, Industrie und Gewerbe, Wissenschaft und Forschung sowie Herstellern von Smart-Grid-Komponenten zu einem Vorreiter bei der Entwicklung von so genannten Smart Grids werden kann“, sagte Umweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen) in Fellbach bei der Vorstellung der Lösungsansätze. So wird zum Beispiel empfohlen, einen Lehrstuhl zur interdisziplinären Integration des Themas Smart Grids in der Forschung und Lehre einzurichten. Ebenso wird angeregt, Pilotprojekte zum Last-Management zur Deckung des Spitzenlastbedarfs in Süddeutschland zu entwickeln. Auch der Ausbau des Verteilnetzes durch den Einsatz von regelbaren Ortsnetztransformatoren wird in Erwähnung gezogen. Wie die Landesregierung mitteilt, geht es nun um die Umsetzung der Vorschläge. Dazu sei vorgesehen, im kommenden Jahr ein Förderprogramm für Demonstrationsvorhaben im Bereich Smart Grids aufzulegen.
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