Land der IdeenEnergiewende simulieren

Malcolm Van Yadack von den Stadtwerken Tübingen hat das Projekt SW-Agent wissenschaftlich begleitet.
(Bildquelle: Land der Ideen)
In der vergangenen Woche wurde der Preis im Wettbewerb „Land der Ideen“ an die TU Berlin und die Universität Hohenheim verliehen. Ausgezeichnet wurde das Projekt SW-Agent, an dem die Stadtwerke Tübingen mitgewirkt haben. Malcolm Van Yadack von den Stadtwerken Tübingen hat das Vorhaben zusammen mit Markus Graebig von der TU Berlin im Rahmen seiner Promotion wissenschaftlich bearbeitet. Mit Kundenbefragungen und computergestützter Datenauswertung entwickelten Graebig und Yadack ein Simulationswerkzeug, mit dem Stadtwerke neue Geschäftsmodelle unter verschiedenen Rahmenbedingungen testen und auswerten können. Van Yadack erläuterte: „Ein Ziel von SW-Agent ist es, Stadtwerken Werkzeuge anzubieten, mit denen sie mögliche Szenarien im Rahmen der Energiewende zuvor per Simulation durchspielen, durchrechnen und Chancen und Risiken erstmals auf einer für ihr Tagesgeschäft vergleichbaren Datenbasis auswerten können.“ Achim Kötzle, Geschäftsführer Energiewirtschaft der Stadtwerke Tübingen, freute sich über die Auszeichnung, sie „unterstreicht einmal mehr die Innovationskraft, die wir als kommunales Stadtwerk für die Energiewende haben. Diese wollen wir auch künftig zum Wohle von Umwelt- und Klimaschutz und für unsere Kunden in Tübingen und bundesweit mit Engagement und Weitblick einbringen.“
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