Montag, 11. Mai 2026

BundesnetzagenturErste PV-Ausschreibungsrunde gestartet

[25.02.2015] Die Bundesnetzagentur startet die erste Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen.
Die Bundesnetzagentur hat die erste Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen bekannt gegeben.

Die Bundesnetzagentur hat die erste Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen bekannt gegeben.

(Bildquelle: BSW-Solar/FirstSolar)

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat gestern (24. Februar 2015) die erste Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen bekannt gegeben. „Mit dem Pilotverfahren schlagen wir ein neues Kapitel der Förderung der erneuerbaren Energien auf. Die Förderung wird von einem administrativ festgelegten Fördersatz auf wettbewerblich ermittelte Fördersätze umgestellt“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Die finanzielle Förderung erneuerbaren Stroms soll nach dem novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nicht mehr gesetzlich vorgegeben, sondern in einem Marktmechanismus ermittelt werden (20670+wir berichteten). Ziel der Ausschreibungsverfahren ist die Reduzierung der Kosten des Ausbaus der erneuerbaren Energien unter Wahrung der Akteursvielfalt. Gleichzeitig sollen die gesetzlichen Ausbauziele erreicht werden. Das Pilotverfahren für Photovoltaik-Freiflächenanlagen dient der Erprobung des Verfahrens. Spätestens ab dem Jahr 2017 sollen auch für alle anderen erneuerbaren Energieträger Ausschreibungsverfahren eingeführt werden. „Es gilt, die im Pilotverfahren gewonnenen Erkenntnisse umfassend zu bewerten und klug weiterzuentwickeln“, erklärt Homann.
Die Ausschreibung der Förderung von Freiflächenanlagen findet in drei jährlichen Runden statt. Jede Gebotsrunde soll etwa acht Wochen vor dem Gebotstermin auf der Website der Bundesnetzagentur bekannt gegeben werden. Die zwingend einzuhaltenden Formatvorgaben für die Verfahren sind dort ebenfalls abrufbar. Investoren können ihre Gebote für die erste Ausschreibung bis zum 15. April 2015 bei der Bundesnetzagentur abgeben. Für diesen Gebotstermin beträgt das Ausschreibungsvolumen 150 Megawatt, das Höchstgebot beträgt 11,29 Cent pro Kilowattstunde. Die Gebote müssen sich auf eine bestimmte Förderhöhe in Cent pro Kilowattstunde für den in den Anlagen erzeugten Strom sowie auf eine Anlagengröße in Kilowatt beziehen. Den Zuschlag erhalten diejenigen Gebote, bei denen die niedrigste Förderhöhe angeboten wird.





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