MünsterErste Sahne Sanierungskonzept

An der Primus-Schule läuft die energetische Sanierung bereits auf Hochtouren. Bis 2030 sollen insgesamt 46 städtische Gebäude energetisch optimiert werden.
(Bildquelle: Stadt Münster, Meike Reiners)
Die Stadtverwaltung Münster hat jetzt ihr Sanierungskonzept vorgestellt. Wie die westfälische Stadt mitteilt, sollen bis 2030 die städtischen Gebäude energetisch deutlich verbessert werden. Der Plan für die Umsetzung liege nun der Politik vor. Bei den untersuchten Standorten seien nun 46 Gebäude identifiziert worden, die durch eine energetische Sanierung erheblich zur CO2-Minderung beitragen können. „Die Umsetzung dieses ambitionierten Programms wird ein Kraftakt, der notwendig ist, um die ambitionierten Ziele der Stadt Münster in Sachen Klimaschutz zu erreichen“, sagt Umwelt- und Nachhaltigkeitsdezernent Matthias Peck (Bündnis 90/Die Grünen).
Angaben der Stadt Münster zufolge tragen Gebäude mit 33 Prozent zum Anstieg der CO2-Emissionen bei. Die städtischen Gebäude energetisch zu sanieren, sei deshalb ein zentraler Baustein für das Ziel der Klimaneutralität bis 2030. Im August 2020 habe der Rat beschlossen, den Energieverbrauch der städtischen Gebäude bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent sowie die CO2-Emissionen um 70 Prozent zu reduzieren. Konkret bedeute das: Bis 2030 müssen 12,5 Millionen Kilowattstunden Wärme eingespart werden. Energie müsse zukünftig klimaneutral erzeugt werden.
Das Amt für Immobilien-Management habe ein umfassendes Konzept erarbeitet, wie diese Ziele bis 2030 erreicht werden können. Neben den bereits laufenden energetischen Sanierungen wie etwa an der Pötterhoek- oder der Primus-Schule sollten nun zunächst weitere Schulen kurzfristig fit gemacht werden. Dazu gehören die Sporthallen der Gesamtschule Münster-Mitte sowie das Sporthallendach des Ludwig-Erhard-Berufskollegs. Bei allen Sanierungsmaßnahmen würden über den energetischen Faktor hinaus notwendige Modernisierungen mitgedacht.
Für die Umsetzung der weiteren Maßnahmen werde eine detaillierte Planung inklusive konkreter Kosten regelmäßig der Politik vorgestellt. Insgesamt rechne die Verwaltung mit einem Investitionsvolumen von rund 320 Millionen Euro bis 2030.
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