Montag, 9. Februar 2026

KaiserslauternGymnasium gewinnt Energiewette

[09.07.2013] In Kaiserslautern hat die Energiespar-AG des Albert-Schweitzer-Gymnasiums die Wette gewonnen, im Juni mindestens fünf Prozent Strom einzusparen. Dafür haben die Stadtwerke einen Scheck über 400 Euro überreicht.

Die Stadtwerke Kaiserslautern haben der Energiespar-AG des Albert-Schweitzer-Gymnasiums (ASG) einen Scheck über 400 Euro überreicht. Wie die Stadt Kaiserslautern mitteilt, hat die von Schülern initiierte Energiespar-Arbeitsgemeinschaft gewettet, im Juni 2013 mindestens fünf Prozent Strom im gesamten Schulkomplex einzusparen. Als Wetteinsatz der Stadtverwaltung stand die Hälfte der eingesparten Stromkosten für die Schule zur Diskussion. Das Ziel sei mit 22 Prozent beziehungsweise rund 2.000 Kilowattstunden Stromeinsparung deutlich übertroffen worden. Eine der ersten Maßnahmen der AG sei die Einführung von Energiekommissaren in den fünften und sechsten Klassen der Schule gewesen. Deren Aufgabe sei es, Licht und andere elektrische Verbraucher abzuschalten, wenn sie nicht gebraucht werden, heißt es in der Meldung. Mit einer von der Energiespar-AG herausgegebenen Broschüre wurden Schüler und Lehrer zudem über die Energiewette und kleine Maßnahmen, die zum Erfolg beitragen, informiert.
Ein gemeinsames Projekt zwischen dem Energie-Management der Stadtverwaltung und dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) ermöglicht jetzt zudem eine detaillierte Erfassung und Auswertung der Stromverbrauchsdaten des ASG. Das ITWM habe die erforderliche Messtechnik zur gebäude- beziehungsweise geschossgenauen Erfassung des Stromverbrauchs zur Verfügung gestellt. Die Geräte übertragen die Messdaten zur Internet-Seite des ITWM. Dort können die Verbrauchsdaten der Schule minutengenau abgerufen werden. Arno Schönau, Energiebeauftragter der Stadtverwaltung, ist sich sicher, dass die Aktion „Wetten dass…?“ auch nachhaltig für einen bewussteren und sparsameren Umgang mit Energie am Albert-Schweitzer-Gymnasium sorgen wird: „Ein Einsparpotenzial von fünf bis zehn Prozent in öffentlichen Gebäuden durch Änderung des Nutzerverhaltens ist allgemein möglich, erfordert jedoch die aktive Unterstützung und Mitarbeit der Gebäudenutzer“, so der Energiebeauftragte bei der Scheckübergabe.





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