WolfsburgKlimaneutrale Verwaltung bis 2040

Oberbürgermeister Dennis Weilmann: Die CO2-Reduktion solle in allen Verwaltungsbereichen vorangebracht werden.
(Bildquelle: Stadt Wolfsburg)
Die Stadt Wolfsburg hat ein Konzept für eine klimaneutrale Stadtverwaltung erarbeitet. Grundlage seien die Vorgaben des Niedersächsischen Klimaschutzgesetzes. Das Konzept solle einen strategischen Rahmen schaffen, um Emissionen der Verwaltung systematisch zu verringern. Oberbürgermeister Dennis Weilmann erklärte, die CO2-Reduktion solle in allen Verwaltungsbereichen vorangebracht werden. Zugleich wolle die Stadt das gesetzliche Ziel der Klimaneutralität bis 2040 erreichen und ein Vorbild sein. Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide teilte mit, in vielen Bereichen liefen bereits seit Jahren Projekte zur Energieeinsparung. Daran wolle die Stadt anknüpfen und diese Maßnahmen erweitern.
Vier zentrale Handlungsfelder
Das Konzept nennt vier zentrale Handlungsfelder: Energieeinsparung und Ressourceneffizienz, erneuerbare Energien, Fuhrpark und Mobilität sowie Strategie und Klimaschutzmanagement. Geplant sind unter anderem energetische Sanierungen städtischer Gebäude, weitere Umrüstungen auf LED-Technik bei Beleuchtung und Lichtsignalanlagen sowie Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu energiesparendem Verhalten. Auch der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden ist vorgesehen.
Beim Ausbau der Photovoltaik verweist die Stadt auf Fortschritte in den vergangenen Jahren. Vom sogenannten 100-Dächer-Programm sei bereits mehr als die Hälfte umgesetzt. Künftig solle auch die Eigennutzung des erzeugten Stroms gestärkt werden, etwa durch Batteriespeicher. Weitere Maßnahmen betreffen laut Mitteilung die Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung, den Einsatz von Wärmepumpen in nicht angeschlossenen Gebäuden sowie die Prüfung weiterer Optionen wie Biomasse. Auch der städtische Fuhrpark soll schrittweise elektrifiziert werden. Parallel dazu sei ein Ausbau der Ladeinfrastruktur geplant.
Planungshilfe für künftige Klimaschutzaktivitäten
Nach Angaben der Stadt soll das Konzept als Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für künftige Klimaschutzaktivitäten dienen. Vor der Umsetzung müssten Maßnahmen priorisiert und finanzielle Ressourcen konkretisiert werden. Danach sollen einzelne Vorhaben in künftige Haushaltsplanungen aufgenommen oder gesondert beschlossen werden.
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