Samstag, 28. Februar 2026

EnerconLängstes Rotorblatt der Welt

[18.11.2015] Mit zwei neuen Schwachwind-Anlagen und einer Leistungssteigerung der Turbine E-115 setzt Enercon seine Produktstrategie um.

Der Windenergieanlagenbauer Enercon hat zwei neue Maschinen für Schwachwind-Standorte angekündigt. Die Turbine E-141 EP4 mit einer Nennleistung von 4,2 Megawatt (MW) soll selbst an Standorten mit einer mittleren Windgeschwindigkeit von 6,5 Metern pro Sekunde einen Jahresenergieertrag von über 13.000 Megawattstunden (MWh) erwirtschaften. Ermöglicht werde dies durch das – laut Enercon – längste Onshore-Rotorblatt der Welt. Der Typ E-103 EP2 mit einer Nennleistung von 2,35 MW ermöglicht nach Angaben des Herstellers einen um bis zu zehn Prozent höheren Jahresenergieertrag gegenüber herkömmlichen Anlagen dieser Größe. Angeboten werden die beiden Schwachwind-Anlagen mit Nabenhöhen von 129 und 159 Metern (E-141 EP4) sowie 98 und 138 Metern (E-103 EP2). Beide Typen sollen ab dem Jahr 2017 verfügbar sein. Zudem steigert das Unternehmen die Leistung der Turbine E-115 von aktuell 3 MW auf 3,2 MW Nennleistung. Dadurch erhöhe sich der Jahresenergieertrag um rund drei Prozent je nach Standort und Windbedingungen. In der Pressemeldung heißt es weiter, die neuen Windenergieanlagen seien ein Beitrag zur Umsetzung der Produktstrategie, den Kunden für alle Standorte eine effiziente Anlage in puncto Leistung und Wirtschaftlichkeit anzubieten. Enercon-Geschäftsführerin Nicole Fritsch-Nehring erklärt: „Wir werden auch in Zukunft die Entwicklung von Technologien mit hohem Innovationspotenzial zur weiteren Senkung der Stromgestehungskosten bei gleichzeitiger Steigerung der Anlageneffizienz vorantreiben.“



Stichwörter: Windenergie, Enercon,


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