Donnerstag, 23. Juli 2026

Smart MeteringLösung für kleine Stadtwerke

[22.11.2013] Eine Lösung zum kostengünstigen Aufbau und Betrieb intelligenter Messsysteme haben die Unternehmen BS Energy und Deutsche Telekom entwickelt. Insbesondere kleinere Stadtwerke sollen von dem Angebot profitieren.
Vertragsunterzeichnung: BS Energy und die Deutsche Telekom wollen Smart Metering auch für kleinere Stadtwerke attraktiv machen.

Vertragsunterzeichnung: BS Energy und die Deutsche Telekom wollen Smart Metering auch für kleinere Stadtwerke attraktiv machen.

v.l.: Stefan Käfer, Deutsche Telekom; Paul Anfang, BS Energy

(Bildquelle: BS Energy)

Der Braunschweiger Energieversorger BS Energy und die Deutsche Telekom wollen Smart Metering auch für kleinere Stadtwerke attraktiv machen. Die beiden Unternehmen unterzeichneten jetzt in Braunschweig einen entsprechenden Vertrag. Nach Angaben beider Parter wird bei der Komplettlösung für die intelligenten Messsysteme die gesamte Infrastruktur, inklusive Mess- und Kommunikationseinrichtung bereitgestellt und betrieben. Der Hintergrund: Für viele kleinere Stadtwerke rechnet sich der Aufbau einer eigenen Smart-Metering-Infrastruktur nicht. Hohe Investitions- und Betriebskosten verteilen sich auf eine zu geringe Anzahl von Zählpunkten. Zudem haben kleinere Anbieter zumeist kein eigenes Netz und können ohne die intelligenten Zähler ihren Kunden keine variable Tarife anbieten, da hier der Strom noch nach einem Standardlastprofil beschafft wird.
BS Energy will die intelligente Smart-Metering-Komplettlösung für kleinere Stadtwerke Mitte nächsten Jahres auf den Markt bringen. BS Energy übernimmt dabei das Vertragsmanagement, die Datenmigration, die Bearbeitung der Wechsel- und Ableseprozesse, die Beschaffung, Bereitstellung und Lieferung der Messtechnik und Messdaten. Die Telekom liefert die Kommunikationsinfrastruktur, installiert die Messtechnik und stellt ein standardisiertes Messdaten-Management-System (MDM) zur Verwaltung der Kunden- und Gerätedaten bereit. Analysiert und ausgewertet sollen die Verbrauchsdaten danach den Stadtwerken und ihre Kunden in einem Internet-Portal zur Verfügung stehen.





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