Sonntag, 12. April 2026

StrommarktPreise sinken

[13.08.2013] Der Ausbau erneuerbarer Energien zeigt Wirkung. Der börsennotierte Strompreis für energieintensive Unternehmen ist auf dem niedrigsten Stand seit 2005. Tendenz weiter fallend.
Entlastung für große und stromintensive Industriekunden: An den Handelsmärkten sinkt der Strompreis.

Entlastung für große und stromintensive Industriekunden: An den Handelsmärkten sinkt der Strompreis.

(Bildquelle: Uwe Schlick/pixelio.de)

Der Ausbau erneuerbarer Energien lässt die Strompreise an allen Handelsmärkten der Strombörse fallen. Das gab der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) in einer Pressemitteilung bekannt. So notierte die europäische Energiebörse (EEX) den Preis für die Lieferung von Grundlaststrom für das kommende Jahr 2014 bei 3,661 Cent pro Kilowattstunde (Stand 31. Juli). Das sind rund 24 Prozent weniger als im Vorjahr. Eine ähnliche Entwicklung registrierte der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK). Nach dessen Preisindex gehen die Strompreise für energieintensive Unternehmen in Deutschland seit nunmehr zwei Jahren nur in eine Richtung: nach unten. Momentan sind sie auf dem Stand von 2005. Als Grund für diese Entwicklung machte der BEE die preissenkenden Effekte der regenerativen Energien auf den Markt für langfristige Energielieferverträge verantwortlich. BEE-Präsident Dietmar Schütz: „Von den niedrigen Börsenstrompreisen haben bislang nur Unternehmen profitiert, die in der Lage sind, kurzfristig am Spotmarkt einzukaufen. In Zukunft kommen auch jene Betriebe in den Genuss günstiger Strompreise, die sich über langfristige Lieferverträge mit Energie eindecken.“ Das erzeuge eine positive Wettbewerbssituation für große und stromintensive Industriekunden in Deutschland.





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