enercityRekord bei Investition und Kapital

enercity konnte sein Ergebnis verdreifachen.
(Bildquelle: enercity)
enercity hat das Geschäftsjahr 2023 sehr erfolgreich abgeschlossen. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr (2022) um mehr als zwölf Prozent auf 9,15 Milliarden Euro gesteigert worden. Auch die Ertragskraft des Unternehmens hat weiter zugenommen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) beläuft sich auf 598 Millionen Euro und hat sich damit im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 fast verdreifacht. Das überplanmäßige Ergebnis verwendet das Unternehmen, um das Eigenkapital zu erhöhen. In der enercity AG ist das Eigenkapital im Geschäftsjahr 2023 um 225 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr gesteigert worden.
„Mit der kräftigen Stärkung unseres Eigenkapitals können wir unsere Rekordinvestitionen solide finanzieren“, sagt Professor Marc Hansmann, Vorstand bei enercity. Insgesamt hat das Energieunternehmen die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr auf mehr als 900 Millionen Euro verdreifacht (2022: 285,3 Millionen Euro).
Anja Ritschel, Aufsichtsratsvorsitzende bei enercity sowie Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, zeigt sich sehr zufrieden mit der Entwicklung des Konzerns: „enercity gehört zu den Vorreiterinnen der Wärmewende und ist im Jahr 2023 zu einem der führenden Unternehmen für Onshore-Windkraft bundesweit aufgestiegen. Die Stadt ist stolz darauf, dass enercity die erheblichen Investitionen in die Energiewende aus eigener Kraft erwirtschaftet.“
Kunden profitieren von Preissenkungen und Rabatten
„Das erfolgreiche Geschäftsjahr 2023 kommt auch den Kunden zugute“, wie enercity-Personalvorstand Dirk Schulte betont. So konnte enercity in diesem Jahr bereits die Gaspreise um durchschnittlich zehn Prozent senken, einen Fernwärmerabatt geben und trotz deutlich gestiegener Netzentgelte die Strompreise stabil halten.
2024 weitere Rekordinvestitionen in die Energiewende
Für das laufende Jahr plant enercity erneut Investitionen in Höhe von deutlich über einer Milliarde Euro in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. So wird das Windkraftportfolio durch eigens entwickelte Projekte um 21 neue Anlagen in Stemwede (Nordrhein-Westfalen), Beuren-Urschmitt (Rheinland-Pfalz) sowie in Münstedt (Niedersachsen) erweitert. Das entspricht einer installierten Leistung von mehr als 91 Megawatt an Windenergie.
Im Bereich Freiflächen-Photovoltaik steht für das Jahr 2024 unter anderem die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts für den Solarpark im niedersächsischen Weener (Landkreis Leer) an. Auf der insgesamt 45 Hektar umfassenden Fläche wird im ersten Projektschritt eine Leistung von mehr als 20 Megawatt installiert. Mit dem erzeugten Strom können bilanziell mehr als 8.500 Haushalte versorgt werden. Weitere 28 Megawatt werden im Laufe des Jahres 2025 installiert.
Wärmewende in Hannover nimmt Fahrt auf
Des Weiteren werden in diesem Jahr die Ersatzanlagen für das Kohlekraftwerk in Hannover-Stöcken so weit vorangetrieben, dass Block 1 im Jahr 2025 plangemäß abgeschaltet werden kann. Dann werden rund 50 Prozent der Fernwärmeproduktion in Hannover bereits grün sein. Parallel wird die kommunale Wärmeplanung konsequent umgesetzt. Die nächsten großen Infrastrukturprojekte zum Fernwärmeausbau in der Stadt befinden sich bereits in der Umsetzung.
evm: Nachhaltige Energiegewinnung
[13.03.2026] Die Wind- und Solarparks der Energieversorgung Mittelrhein (evm) haben im vergangenen Jahr mehr als 70 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Nun plant das Unternehmen die Errichtung weiterer Anlagen in der Region. mehr...
Stadtwerke Jena Netze: Relaunch der Webseite
[13.03.2026] Die Stadtwerke Jena Netze haben ihre Webseite vollständig überarbeitet und neu strukturiert. Der Relaunch soll Kundinnen und Kunden den Zugang zu Informationen rund um Netzanschlüsse, Photovoltaik, Wärmepumpen und aktuelle Baustellen deutlich erleichtern. mehr...
GISA/TMZ: Fortsetzung der Zusammenarbeit
[12.03.2026] GISA stellt Thüringer Mess- und Zählerwesen Service künftig auch das Management steuerbarer lokaler Systeme (CLS) vollständig als Software-as-a-Service bereit. Mit der Verlängerung ihrer Smart-Metering-Partnerschaft um fünf Jahre bauen beide Unternehmen ihre gemeinsame Plattform für Gateway-Administration und Messdatenmanagement weiter aus. mehr...
VertiGIS: Vorarlberger Energienetze erneuert Geo-Informationssystem
[04.03.2026] Das Unternehmen Vorarlberger Energienetze stellt sein Geo-Informationssystem auf die dritte Generation um und setzt dabei auf Technologie von VertiGIS. Der Wechsel ist wegen des auslaufenden Altsystems bis 2028 zwingend und betrifft Datenqualität, Netzbetrieb und künftige KI-Anwendungen gleichermaßen. mehr...
JUWI: Partnerschaft mit Vestas ausgebaut
[26.02.2026] Mit einer neuen Rahmenvereinbarung wollen zwei Windenergie-Unternehmen ihre Kooperation festigen. Das Ziel besteht darin, künftige Projekte in Deutschland effizienter umzusetzen. Beide Seiten verweisen auf ihre langjährige Zusammenarbeit. mehr...
Stadtwerke Herrenberg/Energie Calw: Gemeinsame Neugründung von Energie Herrenberg
[25.02.2026] Die Stadtwerke Herrenberg gründen gemeinsam mit Energie Calw die Gesellschaft Energie Herrenberg. Mit dem neuen kommunalen Versorger will die Stadt Herrenberg Vertrieb und Energiewende vor Ort neu organisieren und Wertschöpfung in der Region sichern. mehr...
Wuppertaler Stadtwerke: IT-Partnerschaft mit rku․it besiegelt
[23.02.2026] Die Wuppertaler Stadtwerke bauen ihre IT mit der NextGen-Plattform von rku.it aus. Die strategische Partnerschaft soll Prozesse im SAP-Umfeld modernisieren und den kommunalen Versorger langfristig digital absichern. mehr...
dena: 100 vielversprechende Start-ups
[17.02.2026] Die Deutsche Energie-Agentur und die Start Up Energy Transition haben die SET100-Liste 2026 mit den weltweit vielversprechendsten Climate-Tech-Start-ups veröffentlicht. Die Auswahl zeigt, welche Technologien der Energiewende den Sprung aus der Pilotphase schaffen und sich im internationalen Wettbewerb behaupten. mehr...
Bilanz: E.ON steigert Gewinn und Investitionen
[16.02.2026] Der Energiekonzern E.ON hat im Jahr 2025 mehr verdient und mehr investiert. Vor allem das Netzgeschäft wuchs deutlich. Bis 2030 plant das Unternehmen Investitionen von rund 48 Milliarden Euro. mehr...
Hertener Stadtwerke: Zertifizierung erhalten
[16.02.2026] Die Hertener Stadtwerke haben ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt und sich zertifizieren lassen. Damit reagieren sie auf gesetzliche Vorgaben für Großverbraucher und wollen vor allem in ihren energieintensiven Bädern systematisch Kosten und CO₂ senken. mehr...
Stadtwerke Schwäbisch Hall: Wechsel zu Wilken
[11.02.2026] Die Stadtwerke Schwäbisch Hall ersetzen ihr bisheriges Abrechnungssystem für Dienstleistungskunden durch eine cloud-native Standardplattform. Mit dem Wechsel zu GY von Wilken beginnt zugleich eine strategische Partnerschaft mit Blick auf neue Markt- und Regulierungsanforderungen. mehr...
Amprion: Hybrider Offshore-Interkonnektor geplant
[28.01.2026] Deutschland und Dänemark wollen ihre Stromnetze in der Nordsee enger verknüpfen und planen einen hybriden Offshore-Interkonnektor zwischen beiden Ländern. Amprion und Energinet sollen das Projekt mit innovativer Gleichstromtechnik auf See umsetzen. mehr...
Stadtwerke Velbert: Beteiligung an rku․it
[22.01.2026] Die Stadtwerke Velbert beteiligen sich an dem Unternehmen rku․it und werden Gesellschafter des IT- und Prozessdienstleisters für die Energiebranche. Beide Seiten wollen damit die strategische Zusammenarbeit vertiefen und die digitale Leistungsfähigkeit der Versorgungswirtschaft stärken. mehr...
Gemeindewerke Budenheim: Umstellung auf Kraftwerk Software
[20.01.2026] Die Gemeindewerke Budenheim stellen ihre IT-Landschaft auf eine einheitliche Plattform von Kraftwerk Software um. Ziel sind weniger Schnittstellen, mehr Automatisierung und der Betrieb zentraler Geschäftsprozesse in der Cloud. mehr...
Stadtwerke Konstanz: Investitionen von 50 Millionen Euro
[16.01.2026] Die Stadtwerke Konstanz wollen dieses Jahr rund 50 Millionen Euro in Infrastruktur und Daseinsvorsorge investieren. Im Fokus stehen der Ausbau der Stromnetze sowie Projekte in Mobilität, Telekommunikation und bei den Tochtergesellschaften. mehr...















