SiemensSecurity-Dienst für Energie und Infrastruktur

Kritische Infrastruktur: Neuer Dienst von Siemens kann Cyber-Bedrohungen bis zu 90 Prozent schneller erkennen.
(Bildquelle: Siemens AG)
Siemens Smart Infrastructure bietet nach eigenen Angaben einen neuen Managed Detection and Response-Service (MDR) an. Das Angebot richtet sich an Energieversorger, Betreiber energieintensiver Industrien sowie Kritischer Infrastrukturen wie Rechenzentren und Flughäfen. Hintergrund sei die zunehmende Verbindung von Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (OT). Unternehmen müssten dadurch mehr Sicherheitsalarme bearbeiten. Häufig fehlten dafür Fachkräfte, die rund um die Uhr verfügbar seien.
Überwachung kritischer Systeme rund um die Uhr
Laut Siemens überwacht der MDR-Service IT- und OT-Systeme 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr. Sicherheitsrelevante Daten würden an ein Security Operations Center, also eine zentrale Sicherheitsleitstelle, übermittelt. Dort würden Ereignisse bewertet, priorisiert und mögliche Vorfälle analysiert. Die Kunden erhielten anschließend Empfehlungen zur Eindämmung und Behebung. Nach Angaben des Unternehmens könne der Dienst Cyber-Bedrohungen bis zu 90 Prozent schneller erkennen. Im Vergleich zum Aufbau eines eigenen Security Operations Center ließen sich zudem bis zu 80 Prozent der Investitionskosten einsparen. Die laufenden Betriebskosten könnten um bis zu 50 Prozent sinken.
Hertener Stadtwerke setzen den MDR-Service ein
Zu den ersten Nutzern des Dienstes gehören laut Siemens die Hertener Stadtwerke. Der kommunale Versorger setze den MDR-Service bereits zum Schutz seiner betriebstechnischen Anlagen ein. Stefan Burkert von den Hertener Stadtwerken erklärte: „Die Anforderungen an die Cyber-Sicherheit, insbesondere für Kritische Infrastrukturen wie unsere, steigen kontinuierlich.“
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