Samstag, 28. Februar 2026

enercitySolides Ergebnis

[04.04.2025] Das Energieunternehmen enercity ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2024 zufrieden. Der Umsatz lag bei 7,35 Milliarden Euro, das operative Ergebnis (EBIT) bei 389 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber 2023 liegen die Zahlen über den Vorjahreswerten.

enercity sieht sich auf nachhaltigem Wachstumskurs.

Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende; Prof. Dr. Marc Hansmann, Mitglied des Vorstands

(Bildquelle: enercity)

Das Energieunternehmen enercity hat seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2024 vorgelegt. Demnach erwirtschaftete der Konzern aus Hannover einen Umsatz von 7,35 Milliarden Euro, 1,8 Milliarden Euro weniger als 2023. Auch das Ergebnis vor Steuern (EBIT) sank auf 389 Millionen Euro (Vorjahr: 598 Millionen Euro). Das Eigenkapital stieg um 179 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro.

In dynamischem Marktumfeld gut behauptet

Trotz der Rückgänge zeigt sich enercity mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden, da die Ergebnisse zwar unter dem Vorjahresniveau, aber über denen der Vorjahre liegen. Laut enercity-Vorstandsvorsitzender Aurélie Alemany hat sich das Unternehmen in einem dynamischen Marktumfeld gut behauptet. „Mit dem Geschäftsjahr 2024 bleibt enercity auf seinem nachhaltigen Wachstumskurs“, sagte sie. Der Rückgang der Handelserlöse im Strom- und Gasgeschäft sei vor allem preisbedingt, der Kundenabsatz dagegen gestiegen.

Im vergangenen Jahr hat enercity nach eigenen Angaben insgesamt rund 625 Millionen Euro investiert. Davon entfielen 177 Millionen Euro auf den Ausbau der Windenergie und der Freiflächen-Photovoltaik. Unter anderem gingen Windparks in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen mit einer Gesamtleistung von 100 Megawatt ans Netz. Auch in die Wärmewende wurde kräftig investiert: 263 Millionen Euro flossen in erneuerbare Wärme, weitere 100 Millionen Euro in den Ausbau der Netze.

Strategische Zukäufe

Ende 2024 hat enercity seine Marktposition durch den Kauf von zwei Abfallverwertungsanlagen in Brandenburg und Sachsen ausgebaut. Diese sollen bis zu 25.000 Haushalte mit Strom und Wärme versorgen. Für 2025 plant das Unternehmen, den Ausbau der Windenergie weiter voranzutreiben und mehr als 120 Megawatt zusätzliche Leistung zu installieren. Zudem sollen Batteriespeicherprojekte vorangetrieben werden.

Die enercity-Aufsichtsratsvorsitzende Anja Ritschel bezeichnete den Konzern als Vorreiter der Energiewende in Norddeutschland. „Hannover ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine kluge Zusammenarbeit zwischen Kommune und Energieunternehmen aussehen kann“, sagte die Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen

JUWI: Partnerschaft mit Vestas ausgebaut

[26.02.2026] Mit einer neuen Rahmenvereinbarung wollen zwei Windenergie-Unternehmen ihre Kooperation festigen. Das Ziel besteht darin, künftige Projekte in Deutschland effizienter umzusetzen. Beide Seiten verweisen auf ihre langjährige Zusammenarbeit. mehr...

Stadtwerke Herrenberg/Energie Calw: Gemeinsame Neugründung von Energie Herrenberg

[25.02.2026] Die Stadtwerke Herrenberg gründen gemeinsam mit Energie Calw das Unternehmen Energie Herrenberg. Mit dem neuen kommunalen Versorger will die Stadt Herrenberg Vertrieb und Energiewende vor Ort neu organisieren und Wertschöpfung in der Region sichern. mehr...

Wuppertaler Stadtwerke: IT-Partnerschaft mit rku․it besiegelt

[23.02.2026] Die Wuppertaler Stadtwerke bauen ihre IT mit der NextGen-Plattform von rku.it aus. Die strategische Partnerschaft soll Prozesse im SAP-Umfeld modernisieren und den kommunalen Versorger langfristig digital absichern. mehr...

dena: 100 vielversprechende Start-ups

[17.02.2026] Die Deutsche Energie-Agentur und die Start Up Energy Transition haben die SET100-Liste 2026 mit den weltweit vielversprechendsten Climate-Tech-Start-ups veröffentlicht. Die Auswahl zeigt, welche Technologien der Energiewende den Sprung aus der Pilotphase schaffen und sich im internationalen Wettbewerb behaupten. mehr...

Bilanz: E.ON steigert Gewinn und Investitionen

[16.02.2026] Der Energiekonzern E.ON hat im Jahr 2025 mehr verdient und mehr investiert. Vor allem das Netzgeschäft wuchs deutlich. Bis 2030 plant das Unternehmen Investitionen von rund 48 Milliarden Euro. mehr...

Hertener Stadtwerke: Zertifizierung erhalten

[16.02.2026] Die Hertener Stadtwerke haben ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt und sich zertifizieren lassen. Damit reagieren sie auf gesetzliche Vorgaben für Großverbraucher und wollen vor allem in ihren energieintensiven Bädern systematisch Kosten und CO₂ senken. mehr...

Stadtwerke Schwäbisch Hall: Wechsel zu Wilken

[11.02.2026] Die Stadtwerke Schwäbisch Hall ersetzen ihr bisheriges Abrechnungssystem für Dienstleistungskunden durch eine cloud-native Standardplattform. Mit dem Wechsel zu GY von Wilken beginnt zugleich eine strategische Partnerschaft mit Blick auf neue Markt- und Regulierungsanforderungen. mehr...

Amprion: Hybrider Offshore-Interkonnektor geplant

[28.01.2026] Deutschland und Dänemark wollen ihre Stromnetze in der Nordsee enger verknüpfen und planen einen hybriden Offshore-Interkonnektor zwischen beiden Ländern. Amprion und Energinet sollen das Projekt mit innovativer Gleichstromtechnik auf See umsetzen. mehr...

Stadtwerke Velbert: Beteiligung an rku․it

[22.01.2026] Die Stadtwerke Velbert beteiligen sich an dem Unternehmen rku․it und werden Gesellschafter des IT- und Prozessdienstleisters für die Energiebranche. Beide Seiten wollen damit die strategische Zusammenarbeit vertiefen und die digitale Leistungsfähigkeit der Versorgungswirtschaft stärken. mehr...

Gemeindewerke Budenheim: Umstellung auf Kraftwerk Software

[20.01.2026] Die Gemeindewerke Budenheim stellen ihre IT-Landschaft auf eine einheitliche Plattform von Kraftwerk Software um. Ziel sind weniger Schnittstellen, mehr Automatisierung und der Betrieb zentraler Geschäftsprozesse in der Cloud. mehr...

Stadtwerke Konstanz: Investitionen von 50 Millionen Euro

[16.01.2026] Die Stadtwerke Konstanz wollen dieses Jahr rund 50 Millionen Euro in Infrastruktur und Daseinsvorsorge investieren. Im Fokus stehen der Ausbau der Stromnetze sowie Projekte in Mobilität, Telekommunikation und bei den Tochtergesellschaften. mehr...

Hamburger Energienetze: Chatbot im Kundenservice

[09.01.2026] Die Hamburger Energienetze haben auf ihrer Website einen KI-gestützten Chatbot eingeführt, der Nutzerinnen und Nutzer bei Fragen rund um Strom-, Gas- und Wasserstoffnetze unterstützt. Der digitale Netzassistent soll Informationen schneller zugänglich machen und zugleich den Kundenservice entlasten. mehr...

Stadtwerke Lemgo: Wirtschaftsplan von rund 53 Millionen Euro

[08.01.2026] Der Wirtschaftsplan 2026 der Stadtwerke Lemgo sieht Investitionen von rund 53 Millionen Euro vor. Der Schwerpunkt liegt auf klimaneutraler Energieerzeugung, Netzausbau und der Sicherung zentraler Bereiche der Daseinsvorsorge. mehr...

interview

Interview: Lösungen für die Balance im Netz

[06.01.2026] Aus dem BHKW-Pionier 2G Energy ist ein internationaler Anbieter dezentraler Energielösungen geworden. stadt+werk sprach mit dem neuen Vorstandschef Pablo Hofelich über Wachstum, Strategie und die Rolle des Unternehmens im Energiesystem der Zukunft. mehr...

Steag Iqony Group: Führungswechsel im kommenden Jahr

[18.12.2025] Bei der Steag Iqony Group steht ein Führungswechsel an: Gundolf Schweppe übernimmt im Mai 2026 den Vorstandsvorsitz. Er folgt auf Andreas Reichel, der das Unternehmen seit 2020 geführt hat und planmäßig in den Ruhestand geht. mehr...