Sonntag, 8. Februar 2026

LippstadtStadt der Energiezukunft

[12.04.2013] Die Stadt Lippstadt rüstet ihre gesamte Straßenbeleuchtung auf LED-Technik um, engagiert sich im Bereich der energetischen Gebäudesanierung und führt Energieeinsparprojekte an Schulen und Kindergärten durch.
Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel informierte sich in Lippstadt unter anderem über die neue LED-Straßenbeleuchtung.

Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel informierte sich in Lippstadt unter anderem über die neue LED-Straßenbeleuchtung.

v.l. Christof Sommer, Bürgermeister der Stadt Lippstadt; Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW; Paul Meier, Leiter HELLA Industries bei HELLA KGaA Hueck& Co.; Johannes Remmel, in Nordrhein-Westfalen Minister für Klimaschutz, Umwelt, La

(Bildquelle: EnergieAgentur NRW)

Im Rahmen seiner Tour „ZukunftsEnergien.NRW: Orte der Energiezukunft“, hat Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel die Stadt Lippstadt besucht. Wie das nordrhein-westfälische Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz mitteilt, stellt die Kommune mit dem Projekt „1.111 LED-Leuchten“ die städtische Straßenbeleuchtung auf LED-Technik um und reduziert dadurch den CO2-Ausstoß um fast 400 Tonnen jährlich. „In Sachen Klimaschutz ist den Lippstädtern schon vor Jahren im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht aufgegangen“, sagt Bürgermeister Christof Sommer. „Durch die konsequente Umrüstung unserer Straßenbeleuchtung auf die energiesparende LED-Technik – derzeit sind bereits über 1.000 solcher Leuchten im Einsatz – setzen wir ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz.“ Auch die Saalbeleuchtung des Stadttheaters sei auf LED umgestellt worden. Hier reduziere sich die installierte Gesamtleistung von 36 auf 4,5 Kilowatt, der Jahresverbrauch sei von 39.000 auf 4.400 Kilowattstunden gesunken. Die Investition von 20.000 Euro habe sich bereits nach drei Jahren amortisiert. Wie es in der Meldung weiter heißt, investiert Lippstadt darüber hinaus seit Jahren in die energetische Gebäudesanierung an öffentlichen Gebäuden. Seit Ende der 1990er-Jahre gehören zudem Energieeinsparprojekte in den Schulen zum Unterrichtsprogramm. Demnach nehmen 14 Schulen und eine Kindertagesstätte mit insgesamt 3.800 Kindern und Jugendlichen an dem Projekt Klimaschule und Klimakindergarten teil. Laut Bürgermeister Sommer wird in diesem Jahr außerdem erstmals eine Klimaschutzwoche veranstaltet. Sie solle als Plattform dienen, damit der kommunale Klimaschutz künftig noch effektiver gestaltet werden kann. „Lippstadt weckt die schlafenden Riesen der Energiewende und vermittelt seinen Bürgerinnen und Bürgern, dass jeder auf einfache Weise zum Stromsparen beitragen kann“, lobte Klimaschutzminister Remmel bei seinem Besuch. „Jede gesparte Kilowattstunde Strom unterstützt das Gelingen der beschleunigten Energiewende und schont gleichzeitig den Geldbeutel der Kommune.“





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