Sonntag, 1. Februar 2026

KasselStadt mit Zentralheizung

[12.12.2016] Die Städtischen Werke Kassel haben Fernwärmenetz und -absatz deutlich ausgebaut. Heute wird rund ein Viertel des Wärmebedarfs der nordhessischen Metropole durch Fernwärme gedeckt.
Heizen Kassel ein: Zentrale Erzeugungsanlagen wie das Müllheizkraftwerk Kassel produzieren zirka ein Viertel der in der Stadt verbrauchten Wärme.

Heizen Kassel ein: Zentrale Erzeugungsanlagen wie das Müllheizkraftwerk Kassel produzieren zirka ein Viertel der in der Stadt verbrauchten Wärme.

(Bildquelle: Städtische Werke Energie + Wärme GmbH)

Vor acht Jahren setzten sich die Städtischen Werke Kassel das Ziel, die angeschlossene Fernwärmeleistung um 50.000 Kilowatt (kW) zu erhöhen. Wie der kommunale Versorger jetzt mitteilt, war das Programm äußerst erfolgreich. Die angeschlossene Leistung stieg von damals 330.000 kW sogar auf 446.000 kW im Jahr 2016. Das ist laut den Städtischen Werken ungefähr ein Viertel des gesamten Kasseler Wärmebedarfs. Der Ausbau sei erfolgreich gewesen, weil das Fernwärmenetz großflächig ausgebaut wurde. Zudem sei Fernwärme heute die erste Wahl für Bauvorhaben, bei denen die Forderungen aus der Energieeinsparverordnung oder dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz umgesetzt werden müssen. Der Anschluss an die Fernwärmeversorgung erfülle diese Pflicht besonders wirtschaftlich. Erzeugt wird die Energie in KWK-Anlagen wie dem Biomasseheizkraftwerke Mittelfeld und dem Müllheizkraftwerk Kassel. Nach Angaben der Städtischen Werke hat die Kasseler Fernwärme einen Primärenergiefaktor F von 0,24. Im Vergleich zu Braunkohle (Faktor 1,2) vermeide Fernwärme große Mengen an CO2-Emissionen und sei die umweltfreundliche Energiequelle im großtechnischen Stil.





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