Windpark UllersdorfStadtwerke erwerben Anteile

Mehrere kommunale Energieversorger haben Anteile am Windpark Ullersdorf erworben.
v.l.: Ulrich Köllmann, ELE-Geschäftsführer; Dr. Markus Laukamp, Mitglied der Geschäftsführung STEAG New Energies; Dr. Stephan Nahrath, Sprecher der Geschäftsführung STEAG New Energies; Stephan Lommetz, Geschäftsführung der Stadtwerke Neuss Energie und Was
(Bildquelle: STEAG)

Mehrere kommunale Energieversorger haben Anteile am Windpark Ullersdorf erworben.
v.l.: Ulrich Köllmann, ELE-Geschäftsführer; Dr. Markus Laukamp, Mitglied der Geschäftsführung STEAG New Energies; Dr. Stephan Nahrath, Sprecher der Geschäftsführung STEAG New Energies; Stephan Lommetz, Geschäftsführung der Stadtwerke Neuss Energie und Was
(Bildquelle: STEAG)
Auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots Weichensdorf in Brandenburg hat das Unternehmen STEAG New Energies seinen bislang größten Windpark errichtet. 18 Windkraftanlagen erzeugen dort pro Jahr voraussichtlich rund 116.000 Megawattstunden Strom (20207+wir berichteten). Nun erhält der Windpark neue Anteilseigner. Die Stadtwerke Solingen, die Stadtwerke Neuss Energie und Wasser sowie die Wirtschaftsbetriebe Meerbusch beteiligen sich an dem Projekt. Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung erwerben die Stadtwerke Solingen einen Anteil von 11,64 Prozent, die Stadtwerke Neuss Energie und Wasser 8,6 Prozent und die Wirtschaftsbetriebe Meerbusch 4,9 Prozent. Hauptanteilseigner bleibt STEAG New Energies mit derzeit 54,06 Prozent. Bereits im Januar 2015 hatte das Unternehmen Anteile des Windparks Ullersdorf an das Unternehmen Emscher Lippe Energie (ELE) und die Stadtwerken Düren veräußert. Sie halten 12,2 Prozent beziehungsweise 8,6 Prozent.
STEAG New Energies plant mit den beteiligten Unternehmen eine langfristige Kooperation, um weitere Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien auf den Weg zu bringen. So soll ein Gemeinschaftsunternehmen ins Leben gerufen werden, das ähnliche Projekte wie den Windpark Ullersdorf entwickelt, errichtet und betreibt.
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