Samstag, 19. September 2026

Smart MeteringTrianel-Lösung ist gefragt

[24.07.2014] Vor rund eineinhalb Jahren ist die Smart-Metering-Plattform von Trianel gestartet. Zwischenzeitlich sind rund 2.500 Messsysteme in den Anlagen von 15 Stadtwerken installiert.

Rund 18 Monate nach dem Start der Trianel Smart-Metering-Plattform (18700+wir berichteten) setzen bereits 15 Stadtwerke das von dem Netzwerk entwickelte Meter-Data-Management ein. „Wir haben gemeinsam viel erreicht“, sagt Tim Karnhof, Leiter Smart Metering bei Trianel. „Unsere Partner nutzen die Potenziale von Smart Metering zur Optimierung der energiewirtschaftlichen Prozesse und haben mit uns immer neue Funktionen auf der Smart-Metering-Plattform entwickelt.“ Bis heute sind laut der Stadtwerke-Kooperation Trianel rund 2.500 Messsysteme – Smart Meter in Kombination mit einem Smart-Meter-Gateway – installiert worden. Alle Zählpunkte werden über die Trianel Smart-Metering-Plattform administriert, ausgelesen und die Daten in Standardformaten in die nachgelagerten Systeme der beteiligten Energieversorger übertragen. „Bis Ende 2014 erwarten wir, dass weitere 500 Messsysteme installiert und über die Trianel Plattform administriert werden“, erläutert Karnhof. Neben der gesetzeskonformen Administration und Auslesung der Messsysteme ermögliche der Einsatz der Smart-Meter-Technologie eine Visualisierung der Messwerte sowie eine energiewirtschaftliche Aufarbeitung der Daten. Karnhof: „Besonders im Bereich der Steuerung von Erneuerbare-Energien-Anlagen zeigt sich ein großer Bedarf bei Stadtwerken und EE-Anlagenbetreibern.“ Die Funktionen auf der Trianel Smart-Metering-Plattform ermöglichen ein Monitoring, die Steuerung der Anlagen sowie Unterstützungen beim Einspeise-Management. Bereits 250 EE-Anlagen seien in den vergangenen 18 Monaten mit intelligenten Messsystemen ausgestattet worden. 25 Anlagen profitieren von der Smart-Metering-Technologie auch in der Direktvermarktung. „Die Direktvermarktung kann durch die Online-Messung auf genauere Daten zugreifen und damit bessere Erzeugungsprognosen erstellen“, erklärt Tim Karnhof. Nach Verabschiedung des noch ausstehenden Verordnungspakets werde auch der gesetzliche Rahmen gegeben sein, den Smart-Meter-Roll-out voranzutreiben und weitere Lösungen für Stadtwerke anzubieten. Wie der Meldung zu entnehmen ist, setzen derzeit die Stadtwerke Aalen, Balingen, BeSte, Heidelberg, Herten, Rüsselsheim, Sindelfingen, Speyer, Rastatt (star.energiewerke), Steinhagen, Troisdorf, Warburg sowie die Osterholzer Stadtwerke und die GSW Kamen Bönen Bergkamen die Smart-Meter-Lösung von Trianel ein.





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