DortmundUmbau des Fernwärmenetzes

Fernwärmeausbau in Dortmund: Ziel ist eine vollständig klimaneutrale Wärmeversorgung.
v.l.: Florian Ebrecht, Vorstandsbevollmächtigter Spar- und Bauverein eG; Peter Flosbach, Geschäftsführer Technik von DEW21; Thomas Westphal, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund; Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender Spar- und Bauverein eG
(Bildquelle: DEW21)
Fernwärmeausbau in Dortmund: Ziel ist eine vollständig klimaneutrale Wärmeversorgung.
v.l.: Florian Ebrecht, Vorstandsbevollmächtigter Spar- und Bauverein eG; Peter Flosbach, Geschäftsführer Technik von DEW21; Thomas Westphal, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund; Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender Spar- und Bauverein eG
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Das Großprojekt der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) zum nachhaltigen Umbau des 72 Kilometer langen Fernwärmenetzes schreitet voran. Wie das kommunale Unternehmen mitteilt, konzentriert sich der Ausbau zunächst auf innenstadtnahe Quartiere wie den Althoffblock und das Unionviertel, die in den kommunalen Energienutzungsplan (ENP) aufgenommen wurden.
Ein wichtiger Schritt sei bereits getan: Ab sofort werden im Althoffblock rund 400 Wohneinheiten in zwei Karrees des Spar- und Bauvereins mit industrieller Abwärme der Deutschen Gasrußwerke beheizt. Diese nahezu klimaneutrale Wärmequelle trägt erheblich zur Emissionsminderung bei. Bis 2028 sollen insgesamt rund 1.300 Wohnungen der Wohnungsgenossenschaft an das Fernwärmenetz von DEW21 angeschlossen werden. Im Unionviertel sind es 828 Wohnungen, im Althoffblock 450. Rund 30 Prozent dieser Wohnungen sind laut DEW21 bereits an das Netz angeschlossen.
„Mit dem umfassenden Umbau des Fernwärmesystems und der Einbindung industrieller Abwärme seit 2018 haben wir bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Klimaneutralität gemacht“, erklärt Peter Flosbach, technischer Geschäftsführer von DEW21. Er betont, dass das Fernwärmenetz in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll. „Unser Ziel ist eine vollständig klimaneutrale Wärmeversorgung. Dazu prüfen wir auch den Einsatz weiterer Technologien wie Wasserstoff, Großwärmepumpen oder Tiefengeothermie.“
Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) lobt das Gemeinschaftsprojekt von DEW21 und dem Spar- und Bauverein: „Dieses Fernwärmeprojekt zeigt, wie eine zukunftsfähige Wärmeversorgung nahezu ohne fossile Brennstoffe realisiert werden kann. Es ist eine klimaschonende Lösung, die auch zukünftigen Anforderungen gerecht wird.“
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