BadenovaUmweltgerechte Windenergie

Bei Planung und Bau von Windkraftanlagen gelten für Badenova strenge Kriterien.
(Bildquelle: Badenova)
Mit einem gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erarbeiteten Nachhaltigkeitskonzept unterstreicht der Freiburger Versorger Badenova sein Bekenntnis zum natur- und umweltverträglichen Ausbau der Windkraft in der Region. Wie das Unternehmen mitteilt, sind die im 43 Seiten starken „Nachhaltigkeitskonzept Wind“ niedergelegten Kriterien und Handlungsanweisungen für Windprojekte des Tochterunternehmens badenovaWind bindend. Badenova-Vorstand Maik Wassmer erklärte: „Damit nehmen wir uns selbst in die Pflicht. Die Spielregeln, auf die wir uns verständigt haben, bieten einen verlässlichen Rahmen für unser Windengagement.“ Brigitte Dahlbender, Vorsitzende des baden-württembergischen BUND-Landesverbands, sagte: „Das Konzept formuliert klar und deutlich, was zu beachten ist, damit die Bedürfnisse des Natur-, Umwelt- und Artenschutzes nicht mit der Windkraftnutzung in Konflikt geraten. Solch ein Konzept ist in Deutschland einmalig, die planungsrechtlichen Vorgaben werden an vielen Stellen übertroffen.“
In dem Papier heißt es, dass die Vorteile der Windenergieanlagen der gesamten Region zugutekommen und angemessen und fair verteilt sein sollen. Die Entwicklung der Standorte geschehe deshalb interkommunal und ende nicht an Gemarkungsgrenzen. Bürger der Standortkommunen seien bei der Vergabe von Genossenschaftsanteilen privilegiert, Großinvestoren prinzipiell ausgeschlossen. Die Standortkommunen und bestehende lokale Initiativen könnten sich bei Interesse ebenfalls beteiligen. Neben der Erfüllung bestehender umweltrechtlicher Anforderungen, verfolgt Badenova weitergehende Qualitäts- und Nachhaltigkeitsziele bei der Wahl seiner Standorte sowie beim Bau und Betrieb im Bereich Natur- und Umweltschutz. Anlagen sollen nur in dafür ausgewiesenen Zonen geplant werden, für Ausnahmen werde eine Umweltverträglichkeitsstudie erstellt und eng mit den staatlich anerkannten Naturschutzverbänden abgestimmt. Gebiete, die durch Infrastrukturobjekte vorbelastet seien, sollen gegenüber unberührten Standorten vorgezogen werden. Grundsätzlich greife badenovaWind bei der Erschließung auf vorhandene Wege und Trassen zurück.
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