Sonntag, 8. November 2026

SchillingsfürstWärme aus Pellets für Wohngebiet

[01.10.2020] N-ERGIE hat ein innovatives Wärmekonzept für ein neues Baugebiet in Schillingsfürst entwickelt. Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen versorgt hier Ein- und Mehrfamilienhäuser.
Das Neubaugebiet Marienhof II mit 22 Ein- und zwei Mehrfamilienhäusern wird mit Pellets beheizt.

Das Neubaugebiet Marienhof II mit 22 Ein- und zwei Mehrfamilienhäusern wird mit Pellets beheizt.

Michael Lingg, Key-Account-Manager, N-ERGIE; Rainer Kleedörfer, Leiter Unternehmensentwicklung, N-ERGIE; Michael Trzybinski, Erster Bürgermeister, Stadt Schillingsfürst; Johannes Heinze, Leiter Energielösungen und Anlagen, N-ERGIE.

(Bildquelle: N-ERGIE)

Im Schillingsfürster Neubaugebiet Marienhof II gibt es Platz für 22 Ein- und zwei Mehrfamilienhäuser. Sie alle werden CO2-neutral mit Wärme und Warmwasser versorgt. Das Konzept hierfür hat laut eigenen Angaben N-ERGIE für die Stadt in Bayern erarbeitet. „Die Wärmewende ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Mit dieser Lösung tragen wir gemeinsam mit der Stadt Schillingsfürst zur Umsetzung der Wärmewende hier in der Region bei“, erklärt Rainer Kleedörfer, Leiter Unternehmensentwicklung bei N-ERGIE. Ein Heizhaus auf dem Gelände wird die Wärme aus zertifizierten Holz-Pellets erzeugen, kündigt N-ERGIE an. Es habe etwa die Größe einer Doppelgarage und lasse sich gut ins Ensemble integrieren. Von der Heizzentrale aus verteilen hochgedämmte Wärmeleitungen die Heizwärme in die einzelnen Häuser. Die Übergabestationen brauchen weniger Platz als ein Schrank – und lassen deshalb viel Raum für die Gestaltung des Eigenheims. N-ERGIE übernehme den Betrieb des Wärmenetzes sowie die Wartung für die nächsten 20 Jahre.
Durch eine effiziente Wärmeerzeugung erreichen die Gebäude im Marienhof II einen Primärenergiefaktor von unter 0,5 und erfüllen die Anforderungen des neuen Gebäudeenergiegesetzes. „Je niedriger der Primärenergiefaktor, desto höher die Qualität und die Nachhaltigkeit der Wärmeversorgung“, erklärt Johannes Heinze, Leiter Energielösungen und Anlagen bei N-ERGIE. „Wärme aus regenerativen Energien bedeutet auch günstigere Baukosten, weil weitere Maßnahmen entfallen, wie zum Beispiel verstärkte Dämmung oder Wärmerückgewinnung“, sagt Michael Trzybinski, Erster Bürgermeister der Stadt Schillingsfürst. Die voll erschlossenen Grundstücke in unterschiedlichen Größen werden ab Oktober über die Stadt Schillingsfürst verkauft.





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