Sonntag, 8. Februar 2026

BraunschweigAmpeln leuchten grün

[17.04.2013] Die gesamte Verkehrstechnik der Stadt Braunschweig wird künftig mit Ökostrom betrieben, der aus Wasserkraftwerken in Österreich stammt. Damit sollen jährlich mehr als 1.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.
Umrüstung der Ampel vor dem Braunschweiger Hauptbahnhof.

Umrüstung der Ampel vor dem Braunschweiger Hauptbahnhof.

(Bildquelle: BS Energy)

In Braunschweig werden seit Anfang dieses Jahres alle Ampeln mit Strom betrieben, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Durch die schrittweise Umrüstung der Ampeln auf LED-Lampen konnten darüber hinaus nicht nur der Stromverbrauch um 80 Prozent gesenkt, sondern auch die Betriebskosten reduziert werden. Infolge dieser Einsparungen hat das Unternehmen Bellis jetzt beschlossen, in Zukunft die gesamte Braunschweiger Verkehrstechnik auf Naturstrom umzustellen. Dieser wird aus Wasserkraftwerken in Österreich gewonnen. Die Öffentlich-Private Partnerschaft Bellis hatte die Stadt Braunschweig im Jahr 2006 zusammen mit den Firmen Siemens und BS Energy gegründet und ihr kommunale Aufgaben im Bereich der öffentlichen Beleuchtung sowie Verkehrslenkung und -führung übertragen. „Mit der Umstellung leisten wir einen Beitrag zur Energiewende. Weitere Bausteine des Programms sind Forschungsprojekte und die Förderung der Elektromobilität“, erklärt Bellis-Geschäftsführer Ralf Krenkel. Julien Mounier, Vorstand von BS Energy, ergänzt: „Pro Jahr werden für die Braunschweiger Ampeln rund 1,7 Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht. Mit der Umstellung werden nun jährlich über 1.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.“ „Auch die Stadt Braunschweig setzt, beispielsweise bei der Versorgung öffentlicher Gebäude, auf Strom aus erneuerbaren Energien. Die Entscheidung von Bellis für Naturstrom passt hervorragend zu unserem Klimaschutzkonzept“, freut sich Klaus Benscheidt, bei der Stadt Braunschweig Fachbereichsleiter Tiefbau und Verkehr. „Damit gehören wir zu einer der ersten größeren Städte in Deutschland, die ihre Verkehrstechnik ausschließlich mit grüner Energie betreiben.“





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