ForschungRegelleistung dynamisch bestimmen
Zusammen mit Übertragungsnetzbetreiber TenneT wollen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) ein neues Verfahren zur Dimensionierung des Regelleistungsbedarfs im Stromnetz entwickeln. Wie das Fraunhofer IWES mitteilt, können damit bei einer täglichen Dimensionierung unter anderem Prognosen für die Einspeisung der Windenergie und Photovoltaik einbezogen werden. Dadurch werde die Dimensionierung insbesondere bei einem hohen Anteil erneuerbarer Energien sicherer und wirtschaftlicher und könnte durchschnittlich zu einem deutlich geringeren Regelleistungsbedarf führen. „Die Kosten für die Sekundärregelleistung und Minutenreserve lagen im Jahr 2011 deutschlandweit bei 476 Millionen Euro, sodass wir mit einem großen Energieeinsparpotenzial rechnen“, erklärt IWES-Projektleiter Markus Speckmann. Zusätzlich könnten kritische Situationen durch frühzeitiges Erkennen und die Beschaffung von mehr Regelleistung vermieden und somit die Netzstabilität verbessert werden. Das Forschungsprojekt läuft von März 2013 bis Februar 2015 und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. Laut Institutsangaben greifen die Übertragungsnetzbetreiber bislang auf das so genannte Graf-Haubrich-Verfahren zurück. Dabei werden verschiedene Fehler, die zu einem Regelleistungsbedarf führen können, zu einer Gesamtfehlerverteilung verknüpft. Aus dieser könne dann der Regelleistungsbedarf abgelesen werden. Schwankende Anteile von Wind- und Solarstrom, die einen unterschiedlichen Bedarf an Regelleistung mit sich bringen, werden dabei nicht berücksichtigt.
Mitnetz Strom: Anschluss von Rechenzentrum
[21.07.2026] Mitnetz Strom schließt in Lübbenau das bislang größte Rechenzentrum seines Netzgebiets an das 110-Kilovolt-Hochspannungsnetz an. Das Projekt steht für den stark wachsenden Strombedarf von Rechenzentren und zeigt, wie sich die Anforderungen an die Verteilnetze im Zuge der Energiewende verändern. mehr...
Berlin: Umspannwerke ohne Treibhausgas
[17.07.2026] Stromnetz Berlin lässt zwei neue 110-Kilovolt-Umspannwerke in Wittenau und Neukölln errichten. Dabei kommen dabei SF₆-freie gasisolierte Schaltanlagen zum Einsatz. Die Projekte sollen die Netzinfrastruktur der Hauptstadt modernisieren und die Stromversorgung absichern. mehr...
Wiesbaden: Umspannwerk für die City
[16.07.2026] Die Stadtwerke Wiesbaden Netz haben mit dem Bau eines neuen Umspannwerks begonnen. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben 39 Millionen Euro in das Projekt, das Anfang 2031 in Betrieb gehen soll. mehr...
TenneT: Ostbayernring vollständig in Betrieb
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Thüga: Regler für mehr Solarstrom im Netz
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Stadtwerke Düsseldorf / EnBW: Kooperation für intelligente Stromnetze
[22.06.2026] Die Stadtwerke Düsseldorf und EnBW Utility Services bauen ihre Zusammenarbeit bei intelligenten Messsystemen aus. Künftig umfasst die Partnerschaft auch das sogenannte CLS-Management zur Steuerung dezentraler Energieanlagen. mehr...
BDEW: Schnellere Genehmigungen für den Netzausbau
[19.06.2026] Der BDEW hat Vorschläge zur Beschleunigung des Stromnetzausbaus vorgelegt. Nach Angaben des Verbands könnten Änderungen im Energiewirtschaftsgesetz und im Infrastruktur-Zukunftsgesetz dazu beitragen, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu verkürzen. Im Fokus stehen Vereinfachungen bei der Modernisierung bestehender Netze und bei Genehmigungsprozessen. mehr...
bne: Studie verweist auf Rekordrenditen bei VNB
[18.06.2026] Eine Analyse des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft zeigt Rekordrenditen bei Deutschlands größten Verteilnetzbetreibern. Gleichzeitig verschärfen sich die Probleme beim Netzausbau und bei neuen Netzanschlüssen für die Energiewende. mehr...
TransnetBW/EWE Netz: Energiewende-App bald in Niedersachsen verfügbar
[18.06.2026] Die Energiewende-App StromGedacht wird künftig auch im Netzgebiet von EWE Netz in Niedersachsen verfügbar sein. Die Kooperation mit TransnetBW erweitert das Konzept netzdienlichen Verbrauchs erstmals auf ein großes Verteilnetz und soll Verbraucher stärker in die Netzstabilisierung einbinden. mehr...
Mitnetz Strom: Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Planung
[16.06.2026] Mitnetz Strom setzt beim Bau einer neuen Hochspannungsleitung auf einen frühen und intensiven Dialog mit den Bürgern. Der Netzbetreiber will Konflikte vermeiden, die Feinplanung verbessern und Akzeptanz für den Ausbau der Energieinfrastruktur schaffen. mehr...
Netzanschluss: Software beschleunigt Berechnungen
[12.06.2026] Das Kölner Unternehmen envelio hat nach eigenen Angaben eine neue Technologie für die Berechnung von Stromnetzen entwickelt. Die Lösung soll Netzsimulationen erheblich beschleunigen und damit Netzanschlüsse schneller ermöglichen. mehr...
KIT: Transparenz für KI-gestützte Vorhersagen in Energiesystemen
[05.06.2026] KIT-Forschende haben mit SHAPformer eine Methode entwickelt, die KI-gestützte Vorhersagen für Energiesysteme nachvollziehbar macht. Die Lösung soll Transparenz bei kritischen Anwendungen wie Stromnetzsteuerung, Lastprognosen und Strompreisvorhersagen erhöhen und regulatorische Anforderungen erfüllen. mehr...
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[02.06.2026] Die Hamburger Energienetze führen mit Fair Grid ein neues Vergabeverfahren für große Stromanschlüsse ein. Das Projekt soll knappe Netzkapazitäten fair verteilen und reagiert auf den stark steigenden Leistungsbedarf durch Rechenzentren, Batteriespeicher und die Energiewende. mehr...
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[06.05.2026] Smight, Thüga SmartService und Robotron haben eine vollständige Steuerkette nach §14a EnWG erstmals im Realbetrieb durchgängig umgesetzt. Damit steht Verteilnetzbetreibern eine standardkonforme End-to-End-Architektur zur Verfügung, die Netzengpässe automatisiert erkennt, marktseitig verarbeitet und steuernd auf Verbrauchseinrichtungen zugreift. mehr...
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[27.04.2026] Wärmepumpen können als flexible Verbraucher aktiv zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen. Ein Pilotprojekt von Viessmann Climate Solutions mit Übertragungsnetzbetreibern zeigt erstmals unter Realbedingungen, wie sich Haushaltsgeräte ins Engpassmanagement integrieren lassen. mehr...













