Sonntag, 11. Januar 2026

Stadtwerke HanauHolzpellets für den Keller

[20.09.2013] Im hessischen Hanau wird eine Schule künftig mit Holzpellets beheizt. Die Stadtwerke Hanau unterhalten im Keller der Pestalozzischule eine Wärmeversorgungsanlage.
Die Stadtwerke Hanau betreiben in der Pestalozzischule in Hanau eine Wärmeversorgungsanlage.

Die Stadtwerke Hanau betreiben in der Pestalozzischule in Hanau eine Wärmeversorgungsanlage.

v.v.n.h.: Andreas Kowol (Stadtrat), Steffen Maiwald, Ralf Kaiser (Stadtwerke Hanau) und Klaus Kemmerer (IBM-Abteilungsleiter) mit grüner Jacke.

(Bildquelle: Stadtwerke Hanau)

„Anspruchsvolle Technik, vorbildlich wirtschaftliche Wärmedienstleistung, beispielhaft das Klima schützend“ – so schätzt Hanaus Stadtrat für Umwelt, Bauen und Mobilität, Andreas Kowol (Bündnis 90/Die Grünen), die von den Stadtwerken Hanau installierte Wärmeversorgungsanlage ein. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Holzpellet-Heizung für die Grund- und Gasbrennwertkaskade für die Spitzenlast. Wie die Stadtwerke Hanau mitteilen, lassen sich durch den Pelleteinsatz rund 100 Tonnen Kohlendioxid jährlich vermeiden. Bisher kam ein Gaskessel aus dem Jahr 1984 zum Einsatz. Die Pelletheizung sei in puncto CO2-Einsparung erste Wahl, so Kowol. Nach Angaben der Stadtwerke wurde zunächst die Idee eines Fernwärme-Anschlusses in Betracht gezogen, bald aber wieder aufgrund technischer Schwierigkeiten verworfen. Ein speziell an die Schule angepasstes Nahwärmekonzept musste entwickelt werden. Im ehemalige Stuhllager im Keller der Schule ließen die Stadtwerke drei Holzpellet-Silos mit jeweils 8,7 Tonnen Fassungsvermögen einbauen, eines davon als Reservepuffer. Zweimal im Jahr sollen die Behälter aus Polyestergewebe über Füllstutzen von außen betankt werden. Die zertifizierten DIN plus-Pellets, so Kaiser, sind naturbelassene Säge- und Holzspäne aus regionaler Produktion. Laut eigenen Angaben betreiben die Stadtwerke Hanau die Anlage gänzlich selbständig, warten und reparieren sie und übernehmen die Kosten für den Schornsteinfeger. Die erbrachte Wärmeleistung rechnen die Stadtwerke Hanau mit dem städtischen Eigenbetrieb Immobilien und Baumanagement (IBM) ab.





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