Smart HomeKonzerne wollen Standards schaffen

Memorandum of Unterstanding: Offener Standard für das Smart Home der Zukunft.
v.l.: Michael Ganser (Cisco), Herr Min (LG), Stefan Hartung (Bosch), Dr. Martin Schumacher (ABB)
(Bildquelle: Bosch)
Smart Homes, also Häuser, deren Geräte miteinander vernetzt sind, gelten als eine Möglichkeit, die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern. Schon heute wären viele Anwendungen möglich, allerdings können die Geräte verschiedener Hersteller nicht miteinander kommunizieren. Dies wollen vier Technologie-Konzerne ändern: ABB, Bosch, Cisco und LG wollen gemeinsam eine Software-Plattform für Smart Homes bereitstellen und streben hierfür die Gründung eines Konsortiums an. Die Unternehmen haben dazu jetzt ein entsprechendes Memorandum of Understanding unterzeichnet. Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung wollen die beteiligten Firmen eine offene Architektur für den Datenaustausch entwickeln. Die Software-Plattform soll es ermöglichen, dass verschiedene Geräte und Dienste Informationen untereinander austauschen. Zusätzlich soll weitere Anwendungssoftware zur Verfügung gestellt werden. Dadurch könnten künftig die Geräte unterschiedlicher Hersteller innerhalb eines Hauses automatisch zum Beispiel in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit und Unterhaltung zusammenarbeiten.
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