Sonntag, 27. September 2026

RheinEnergieGrüner Gebäudekomplex

[08.08.2014] Das Unternehmen RheinEnergie geht beim Thema energieeffizientes Bauen mit gutem Beispiel voran und investiert beim neuen Verwaltungsgebäude rund 50 Millionen Euro in erneuerbare Energien sowie energiesparende Technik.
Neues Verwaltungsgebäude von RheinEnergie.

Neues Verwaltungsgebäude von RheinEnergie.

(Bildquelle: RheinEnergie AG)

Der Kölner Versorger RheinEnergie investiert für einen neuen, derzeit im Bau befindlichen Verwaltungskomplex rund 50 Millionen Euro in modernste technische Gebäudeausrüstung auf Basis erneuerbarer Energie. Wie das Unternehmen mitteilt, umfasst das Konzept unter anderem eine Geothermieanlage, Raumlufttechnik und Gebäudeautomation der höchsten Effizienzklasse, tageslichtabhängige Bürobeleuchtung und die überwiegende Nutzung freier Kühlung zur Klimatisierung.
Über 1.900 Menschen soll das neue RheinEnergie-Gebäude einmal Platz bieten. Dabei soll es nicht ein reiner Bürokomplex sein, sondern auch ein Kunden- und ein Konferenzzentrum, ein Betriebsrestaurant mit Großküche, ein Gesundheitszentrum und eine Tiefgarage beherbergen. Dafür werden laut RheinEnergie derzeit in Köln über 55.000 Quadratmeter Nutzfläche gebaut. Der gesamte Komplex genüge höchsten ökologischen Ansprüchen, beginnend bei den schadstofffreien und energiesparend hergestellten Baustoffen bis hin zum umweltfreundlichen Betriebskonzept.
Thomas Schwarz, Geschäftsführer des Ingenieurbüros intecplan erläutert: „Das Gebäude soll sich vor allem durch die Nutzung regenerativer Energien für die Wärme- und Kälteversorgung von vergleichbaren Objekten abheben und den Verbrauch von Strom und Erdgas als größte CO2-Verursacher reduzieren. Die benötigte Energie wird daher überwiegend aus klimaschonenden Quellen bezogen.“ Das Herzstück bilde eine Geothermieanlage, die mit sechs Entnahme- und Schluckbrunnen zu den größten Deutschlands zählt und rund 90 Prozent des Heizenergiebedarfs deckt. Weitere fünf Prozent liefere eine solarthermische Anlage, die zugleich 50 Prozent der Trinkwassererwärmung leistet. Die verbleibenden fünf Prozent stammten aus dem eigenen Fernwärmenetz der RheinEnergie.
Dank einer neuartigen Technologie erzeugen sogar die Aufzüge bei Leer- oder Abwärtsfahrten Strom, der dann in das hausinterne Netz gespeist werden kann. Je nach Lastverteilung lassen sich damit gegenüber herkömmlichen Lift-Antrieben bis zu 75 Prozent Energie einsparen. Die Büroarbeitsplätze werden mittels LED-Stehleuchten erhellt. Um auch hier keine Energie zu verschwenden, werden die Lampen tageslicht- und präsenzabhängig gesteuert.



Stichwörter: Unternehmen, RheinEnergie,


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