AußenhandelErneuerbare sind gefragt
Laut einer Umfrage sind die Exportchancen für die deutsche Erneuerbare-Energien-Branche gut.
(Bildquelle: lichtkunst.73 / pixelio.de)
Die Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche sehen ihre Exportchancen auf einem insgesamt guten Weg. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 215 Unternehmen, die die Deutsche Energie-Agentur (dena) im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien durchgeführt hat. Demnach bewerten knapp 50 Prozent der befragten Unternehmen die aktuelle Geschäftslage im Export als gut oder sehr gut. Über die Hälfte erwartet für die kommenden Monate eine stabile Entwicklung der Exportgeschäfte, 38 Prozent rechnen sogar mit einer weiteren Verbesserung. Für 48 Prozent der Unternehmen hat die Exportgeschäftslage laut dena einen positiven Effekt auf die Beschäftigungssituation. Je nach Land und Branche würden dabei die Exportchancen jedoch stark variieren. „Umso wichtiger ist es, dass die Unternehmen sich gut auf einzelne Märkte vorbereiten und ihr Auslandsgeschäft strategisch ausbauen“, sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung.
Am positivsten wird laut Umfrage die aktuelle und künftige Exportlage in den Branchen Biogas und oberflächennahe Geothermie bewertet. Zurückhaltend äußern sich hingegen Unternehmen aus den Bereichen Solarthermie und tiefe Geothermie. Auch Windenergie und Photovoltaik schätzen die künftige Exportlage etwas verhaltener ein. Generell beurteilen aber nur 19 Prozent der Befragten die aktuelle Geschäftslage im Export negativ. Als Hauptgründe für eine positive Exportgeschäftserwartung nennen die befragten Unternehmen neue Kooperationen im Ausland, die Einstellung neuer Mitarbeiter sowie verbesserte Förderbedingungen in den Zielländern. Auch die steigende Wirtschaftlichkeit der Technologien wirke sich positiv aus. Zu den Ursachen für negative Geschäftsaussichten zählen die Unternehmen die Verschlechterung der Förderbedingungen im Ausland, starke Konkurrenz sowie die Zunahme von Handelshemmnissen.
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