Freitag, 30. Januar 2026

N-ERGIEGestalter der Energiewende

[03.11.2014] Der Nürnberger Energieversorger N-ERGIE ist vom Bayerischen Wirtschafts- und Energieministerium ausgezeichnet worden.
Wirtschaftsministerin Ilse Aigner überreicht die Auszeichnung als „Gestalter der Energiewende“ an N-ERGIE-Chef Josef Hasler.

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner überreicht die Auszeichnung als „Gestalter der Energiewende“ an N-ERGIE-Chef Josef Hasler.

(Bildquelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie)

Für ein innovatives Projekt der Wärmespeicherung erhielt das Unternehmen N-ERGIE von der Bayerischen Staatsregierung den Titel „Gestalter der Energiewende“. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) überreichte vergangene Woche (27. Oktober 2014) die Auszeichnung an Josef Hasler. Der N-ERGIE-Vorstandsvorsitzende sagte: „Unser Wärmespeicher ist deutschlandweit ein Vorreiterprojekt und mit seinen 70 Metern Höhe und seinen 26 Metern Durchmessern bereits zum neuen Nürnberger Wahrzeichen der Energiewende geworden. Er ist ein Symbol dafür, dass wir die Energiewende in der Region aktiv umsetzen.“ Der Wärmespeicher ist laut N-ERGIE einer der modernsten und höchsten in Deutschland (17975+wir berichteten). Darüber hinaus werde er als erster Speicher in Deutschland auf Basis der Zwei-Zonen-Technik arbeiten. Gegenüber üblichen Ein-Zonen-Speichern, die nur mit einer maximalen Temperatur von 98 Grad arbeiten, erlaube der Zwei-Zonen-Speicher die Pufferung von über 100 Grad heißem Wasser. So könne eine höhere Wärmemenge von bis zu 1.500 Megawattstunden gespeichert werden. Der Vorteil: Durch den Wärmespeicher kann die Strom- von der Wärmeerzeugung zeitlich entkoppelt werden, was den Einsatz des Heizkraftwerks noch flexibler macht. Wenn mehr Strom erzeugt werden muss, weil beispielsweise wenig Strom aus erneuerbaren Energien verfügbar ist, fährt das Kraftwerk die Leistung hoch und die dabei entstehende überschüssige Wärme wird in den Speicher geladen – umso mehr, je geringer der aktuelle Bedarf im Fernwärmenetz ist. Wird dagegen viel Ökostrom in das Netz eingespeist, wird die Leistung des Kraftwerks gedrosselt und die notwendige Fernwärmeversorgung kann über die Entladung des Wärmespeichers erfolgen. Der Wärmespeicher soll voraussichtlich Anfang 2015 seinen offiziellen Betrieb aufnehmen.





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