LVVWieder im Plus
Die Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV) hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, konnte ein Gewinn von 23,8 Millionen Euro erwirtschaftet werden (Vorjahr: minus 3,5 Millionen Euro). Als Gründe nennt der Konzern unter anderem das gute Geschäftsjahr der Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL) sowie die Auflösung von Steuerrückstellungen. Das Jahr 2013 sei zudem durch Aufwendungen im Rahmen des KWL-Prozesses geprägt gewesen. Im Jahr 2014 konnte der Konzern umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur, in Netze und Anlagen erbringen sowie die Finanzierung der von der Stadt Leipzig beauftragten Leistung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) aus eigener Kraft sicherstellen. Der Rückgang des um neutrale Effekte bereinigten Betriebsergebnisses auf 42,7 Millionen Euro (Vorjahr: 63,3 Millionen Euro) sei vor allem auf Einbrüche im operativen Bereich, insbesondere bei Energie, zurückzuführen. Ursachen dafür seien neben dem milden Winter vor allem die Auswirkungen der Energiewende auf die konventionelle Stromerzeugung. Das habe den Konzern vor große Herausforderungen gestellt. „Gemeinsam ist es uns aber gelungen, ein gutes Ergebnis zu erreichen“, sagt LVV-Geschäftsführer-Norbert Menke. „Zur Wahrheit gehört jedoch auch: Es gibt grundlegende und dauerhafte Belastungen des operativen Ergebnisses, insbesondere durch die geringere Wirtschaftlichkeit bei der konventionellen Energieerzeugung. Von diesem bundesweiten Trend können wir uns nicht abkoppeln.“ Ziel der Konzernstrategie bleibe weiterhin die Stabilisierung und moderate Steigerung des aktuellen Ertragsniveaus in den kommenden fünf Jahren. „Andererseits wollen wir die Energie- und Mobilitätswende aktiv gestalten“, so Menke.
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