Dienstag, 17. März 2026

Stadtwerke BielefeldHerausforderndes Jahr 2014

[26.06.2015] Trotz des milden Winters sowie des stärker werdenden Wettbewerbs auf den Energiemärkten konnten die Stadtwerke Bielefeld das Geschäftsjahr 2014 mit einem positiven Ergebnis abschließen.
Die Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld sind mit dem Jahresergebnis ihres Unternehmens zufrieden.

Die Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld sind mit dem Jahresergebnis ihres Unternehmens zufrieden.

v.l.: Martin Gehrke, Geschäftsbereichsleiter Kaufmännische Dienste; Martin Uekmann, Stadtwerke-Geschäftsführer; Friedhelm Rieke, Stadtwerke-Geschäftsführer

(Bildquelle: Stadtwerke Bielefeld / Katrin Biller)

Die Stadtwerke Bielefeld haben das Geschäftsjahr 2014 positiv abgeschlossen: Trotz des stärker werdenden Wettbewerbs auf den Energiemärkten, des milden Winters und erheblicher Sonderbelastungen konnten die Stadtwerke nach eigenen Angaben ein operatives Ergebnis von rund 10,5 Millionen Euro erzielen und diesen Betrag an die Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft ausschütten. „Wir haben ein gutes Ergebnis erzielt. Es ist uns erneut gelungen, die Verkehrsverluste von 20,7 Millionen Euro auszugleichen“, sagt Martin Uekmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld. Die Umsatzerlöse sanken laut der Meldung im Jahr 2014 auf knapp 630 Millionen Euro (Vorjahr: 702 Millionen Euro). Der Stromabsatz liegt mit rund 3,5 Milliarden Kilowattstunden auf dem Vorjahresniveau. Die Bielefelder Haushaltskunden und die Sondervertragskunden verbrauchten im vergangenen Jahr insgesamt rund elf Prozent weniger Strom. Grund dafür seien witterungsbedingte Absatzrückgänge, Effizienzmaßnahmen der Kunden sowie die zunehmende Eigenerzeugung durch Ökostromanlagen. Auch der Erdgasabsatz ist zurückgegangen: Haushalts- und Gewerbekunden heizten 22,5 Prozent, Sondervertragskunden rund 16 Prozent weniger. Insgesamt ist die Gasabgabe um 14 Prozent auf 3,7 Milliarden Kilowattstunden gefallen. Durch das erfolgreiche Portfolio-Management der Stadtwerke konnte jedoch die Absatzmenge bei den Weiterverteilern und im Handel um 4,6 Prozent gesteigert werden. Die milden Temperaturen seien ebenfalls der Grund dafür, dass der Fernwärmeabsatz um fast 15 Prozent auf 790,8 Millionen Kilowattstunden gesunken ist.





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