Montag, 23. März 2026

TrianelPositive Bilanz für Offshore-Windpark

[21.03.2016] Nachdem der erste rein kommunale Offshore-Windpark der Stadtwerke-Kooperation Trianel ein halbes Jahr am Netz ist, ziehen die Betreiber eine erste positive Bilanz. Das Interesse an einer Beteiligung für die zweite Ausbaustufe sei entsprechend hoch.
Die 40 Windkraftanlagen des Offshore-Windparks Borkum haben im ersten halben Jahr mehr als 450 Gigawattstunden Strom erzeugt.

Die 40 Windkraftanlagen des Offshore-Windparks Borkum haben im ersten halben Jahr mehr als 450 Gigawattstunden Strom erzeugt.

(Bildquelle: Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG)

Der Offshore-Windpark Borkum der Stadtwerke-Kooperation Trianel ist seit einem guten halben Jahr in Betrieb (wir berichteten). Das Cluster entwickelt sich nach einer schwierigen Bau- und Inbetriebnahmephase sehr positiv, sagt Klaus Horstick, Geschäftsführer der Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH. So habe der erste rein kommunale Offshore-Windpark bereits mehr als 450 Gigawattstunden (GWh) Strom seit der Inbetriebnahme am 1. September 2015 produziert. Dabei sei der Januar 2016 mit gut 95 GWh der bislang ertragreichste Monat gewesen. Die technische Verfügbarkeit der Anlagen liege in der ersten Ausbaustufe bei über 90 Prozent. Für das laufende Betriebsjahr wird mit einer Einsatzdauer von deutlich über 4.000 Vollbenutzungsstunden gerechnet. Derzeit entwickeln Trianel und der Oldenburger Versorger EWE in einem Joint Venture die zweite Ausbaustufe des Trianel Windparks Borkum (TWB II) mit einer zusätzlichen Leistung von 200 Megawatt (MW). Der finale Baubeschluss für den bereits genehmigten Park werde voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2017 erfolgen. Während EWE an der Projektentwicklung einen Anteil von 40 Prozent halte, stehe eine konkrete Beteiligungsstruktur für den Bau der zweiten Ausbaustufe noch nicht fest. Es solle allerdings noch in diesem Jahr über die Beteiligungsstrukturen entschieden werden. Horstick: „Das Interesse im Stadtwerke-Kreis an einem weiteren Offshore-Engagement ist groß.“ Die bereits vorhandene Infrastruktur wie die Umspannplattform und der Netzanschluss sowie die zu erwartenden Ertragsdaten machten TWB II wirtschaftlich sehr attraktiv. Momentan liefen die EU-weiten Ausschreibungsverfahren für einzelne Gewerke wie beispielsweise die Windkraftanlagen, Gründungsstrukturen oder Innerparkverkabelung, die zugleich zur finalen Kostenabschätzung für die zweite Ausbaustufe dienen sollen.





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