Stadtwerke BochumGegen den Trend

Stadtwerke-Chef Dietmar Spohn: Gutes Ergebnis trotz Verwerfungen des Energiemarkts.
(Bildquelle: Stadtwerke Bochum)
„Trotz der aktuellen Verwerfungen des Energiemarkts mit niedrigen Großhandelspreisen, Überkapazitäten und einer einseitigen Energiepolitik haben die Stadtwerke Bochum im abgelaufenen Geschäftsjahr ein gutes Ergebnis erzielt“, erklärt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, anlässlich der Bilanzpressekonferenz des kommunalen Energie- und Wasserversorgers. Dass die Bochumer Stadtwerke gegen den Trend erfolgreich sind, begründet Spohn mit dem erfolgreichen Kerngeschäft im Vertrieb, in der Netzsparte und den Beteiligungen, die einen soliden Beitrag zum Unternehmenserfolg geleistet hätten.
Die Umsatzerlöse der drei Gesellschaften des Versorgers stellen sich wie folgt dar: Die Stadtwerke Bochum Holding erzielte im vergangenen Geschäftsjahr Umsätze in Höhe von über 102 Millionen Euro, die Vertriebsgesellschaft erzielte rund 480 Millionen Euro und der Umsatz der Stadtwerke Bochum Netz belief sich auf fast 162 Millionen Euro. Nach Angaben des Unternehmens trugen auch die Beteiligungen zum positiven Ergebnis bei. So habe die Beteiligung an Gelsenwasser im vergangenen Geschäftsjahr einen Ertrag von fast 34 Millionen Euro erzielt. Die 18-Prozent-Beteiligung über die Kommunale Beteiligungsgesellschaft am Essener Energieunternehmen STEAG führte zu einem Beteiligungsertrag in Höhe von 5,6 Millionen Euro und die Beteiligungen im Bereich erneuerbare Energien leisten einen Beitrag von 6,4 Millionen Euro zum Gesamtergebnis.
Die Stadtwerke Bochum seien im Geschäftsjahr 2015 sowohl in der Lage gewesen, die geplante Gewinnabführung an die Stadt Bochum in Höhe von über 50 Millionen Euro zu leisten, als auch den Sondereffekt des Ausstiegs aus dem Kraftwerksprojekt GEKKO mit einem Verlust in Höhe von fast 28 Millionen Euro zu schultern. „Darüber hinaus konnten wir wieder Gewinnrücklagen in Höhe von 8,4 Millionen Euro bilden und somit das Fundament für notwendige Investitionen in den kommenden Jahren schaffen“, berichtet Dietmar Spohn.
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