Dienstag, 3. Februar 2026

chargeIT mobility220 Ladepunkte für Regensburg

[21.06.2018] Ein großes Last-Management-Projekt entsteht im Dörnberg-Quartier in Regensburg. Das Ladeinfrastruktursystem aus Hard- und Software wird von chargeIT mobility geliefert. Projektiert sind aktuell 220 Ladepunkte.
Nach Angaben von chargeIT mobility entsteht im Dörnberg in Regensburg eines von Europas größten Last-Management-Projekten.

Nach Angaben von chargeIT mobility entsteht im Dörnberg in Regensburg eines von Europas größten Last-Management-Projekten.

(Bildquelle: Dörnberg-Viertel Projekt GmbH & Co. KG)

Das Unternehmen chargeIT mobility hat den Zuschlag für ein von der Regensburger Energie- und Wasserversorgung (REWAG) ausgeschriebenes Last-Management-Projekt erhalten. Das Projekt ist im Zuge der Tiefgaragenplanung im Quartier Dörnberg im bayerischen Regensburg konzipiert worden, informiert chargeIT mobility. Gerade im privaten Umfeld werde künftig der größte Anteil an Autostrom bezogen, Lösungen in Wohnanlagen seien jedoch noch kaum verfügbar. Das Dörnberg-Stadtquartier, das von der Hubert Haupt Immobilien Holding und Bucher Properties entwickelt wird, nehme somit eine Vorreiterrolle ein. Es handle sich zudem um das aktuell größte Last-Management-Projekt Deutschlands.
Die REWAG bietet zusammen mit chargeIT mobility ein Paket von der Projektierung über die Vertragsabwicklung bis hin zum späteren Betrieb über zehn Jahre an. Gleichzeitig kombiniert der Regensburger Energieversorger mit den chargeIT-Lösungen das nicht öffentliche Laden in Tiefgaragen mit dem öffentlichen Laden über eine Bezahlmöglichkeit, berichtet chargeIT mobility. Die REWAG habe bereits mit rund 110 Ladepunkten in Regensburg und der Region eine flächendeckende Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum errichtet.
In der Endausbaustufe im Jahr 2020 sollen im Quartier über 200 Ladepunkte für E-Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Notwendig sei ein intelligentes Last-Management, um möglichst viele Ladepunkte zu bedienen und gleichzeitig die Stromversorgung bei allen angeschlossenen Komponenten, wie zum Beispiel Wohnungen, optimal zu gewährleisten. Insgesamt werden in den Tiefgaragen über 200 Ladepunkte mit Wallboxen mit bis zu 22 Kilowatt Leistung geschaffen.
Die Komplexität des Projekts liegt nach Angaben von chargeIT mobility darin, die zur Verfügung stehende Netzanschlussleistung so zu steuern, dass die ansässigen Unternehmen und Privatwohnungen mit Strom versorgt werden und gleichzeitig die Elektrofahrzeuge geladen werden können, ohne eine Überspannung des Netzes herbeizuführen. Durch das Last-Management werde der Strom dynamisch und optimal verteilt.
Der erste Bauabschnitt mit 40 Ladepunkten soll bereits im Juli 2018 fertiggestellt sein, meldet chargeIT mobility. Zum Jahreswechsel 2018/2019 sollen in zwei weiteren Bauabschnitten zusätzliche 160 Ladepunkte installiert werden.





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