Mainova / DussmannJoint Venture für E-Mobilität

Die Unternehmen Mainova und Dussmann haben gemeinsam das Joint Venture Chargemaker gegründet.
v.l.: Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach; Dussmann-Vorstandssprecher Wolf-Dieter Adlhoch; Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer; Dussmann-Finanzvorstand Dieter Royal; Björn Dethlefsen, Geschäftsführer von Chargemaker
(Bildquelle: Mainova AG)

Die Unternehmen Mainova und Dussmann haben gemeinsam das Joint Venture Chargemaker gegründet.
v.l.: Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach; Dussmann-Vorstandssprecher Wolf-Dieter Adlhoch; Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer; Dussmann-Finanzvorstand Dieter Royal; Björn Dethlefsen, Geschäftsführer von Chargemaker
(Bildquelle: Mainova AG)
Mainova und Dussmann haben mit Chargemaker ein Joint Venture für E-Mobilitäts-Lösungen gegründet. Modell von Chargemaker ist ein bundesweites Full-Service-Angebot aus einer Hand, das Unternehmen einen effektiven Zugang zu E-Ladelösungen bietet, teilt Mainova mit. Die Services reichen von der Beratung über die Planung und Installation bis hin zum Betrieb mit Wartung, Service und Abrechnungsmanagement. Ziel sei es, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Die operative Leistungserbringung im Sinne der Installation, Wartung und Instandsetzung der Lade-Infrastruktur erfolge dabei durch Dussmann Mobility Services. Mit einem hohen Qualitätsversprechen wolle Chargemaker die Ladesäulen-Infrastruktur in Deutschland verbessern und die Umstellung auf E-Mobilität in die Realität umsetzen. Die beiden bekannten und renommierten Partner würden ihre jeweiligen Stärken in das Joint Venture einbringen: Mainova die Erfahrung aus der Energiewirtschaft und als Infrastrukturgeber; die Dussmann Group ihr Know-how im integrierten Facilitymanagement sowie im Bau und Service technischer Anlagen. Zielgruppe von Chargemaker sind laut Mainova Unternehmen, die auf halböffentlichem oder firmeneigenem Gelände sowie in Tiefgaragen E-Ladesäulen errichten oder den Fuhrpark elektrifizieren möchten, beispielsweise als Service für Kunden, Beschäftigte oder Mieter. Die von Mainova bereits betriebenen Ladepunkte würden künftig von Chargemaker dienstleistend betrieben. Ausgehend von der Wirtschaftsregion Frankfurt Rhein-Main, plane Chargemaker sein Angebot auszuweiten und die Lösungen auch bundesweit anzubieten.
Hohe Expertise
Mainova mit Sitz in Frankfurt am Main und die Dussmann Group mit Sitz in Berlin beteiligen sich zu gleichen Teilen an der neu gegründeten Chargemaker GmbH, teilt Mainova weiter mit. „Mit Chargemaker entsteht ein kraftvolles Unternehmen“, sagt der Mainova-Vorstandsvorsitzende Constantin H. Alsheimer. „Die hohe Expertise der beiden Stammhäuser ergänzt sich hervorragend. Unser gemeinsames Ziel ist dabei der Aufbau eines erfolgreichen bundesweiten Geschäftsfelds. Als Wegbereiter und Taktgeber wollen wir die erste Wahl für Geschäftskunden bei der nachhaltigen Umstellung auf E-Mobilität werden.“ Wolf-Dieter Adlhoch, Sprecher des Vorstands der Dussmann Group, ergänzt: „Wir wollen mit Chargemaker der Elektromobilität in Deutschland zum Durchbruch verhelfen. Den Chargemaker-Kunden bieten wir ein Rundum-Angebot für E-Ladesäulen und machen ihnen damit den Einstieg in die E-Mobilität denkbar einfach. Sie können so ihren Fuhrpark modernisieren, die Attraktivität ihrer Immobilien steigern und ein Zeichen für Klimaschutz setzen – ohne sich selbst in dieses komplexe Thema einzuarbeiten.“ „Chargemaker richtet sich beispielsweise an Unternehmen, die Wohnungswirtschaft oder Hotelketten mit bundesweiten Standorten“, erklärt Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach. „Wir haben den Anspruch und die Erfahrung als Infrastrukturgeber, E-Mobilität reibungslos in den Alltag der Kunden zu integrieren und sie genauso zuverlässig wie sonst mit Energie zu versorgen. Als Partner bietet Chargemaker verlässliche Qualitätsstandards und für die jeweiligen Anforderungen passende Lösungen – heute und in Zukunft.“
Jena: Baustart von Reallabor JenErgieReal
[02.04.2026] Das Reallabor JenErgieReal geht in Jena in die bauliche Umsetzung und vernetzt erstmals Speicher, Lade-Infrastruktur und Netze intelligent. Das Projekt zeigt, wie ein digitales Energiesystem im urbanen Raum praktisch funktioniert und welche Lösungen bis 2027 entstehen. mehr...
VNEW: Unter neuer Flagge unterwegs
[27.03.2026] Der Stadtwerkeverband VSHEW firmiert künftig als Verband der Norddeutschen Energie- und Wasserwirtschaft (VNEW). Hintergrund ist die Ausweitung auf weitere Bundesländer sowie der Anspruch, die Energiewende regional stärker zu bündeln. mehr...
JUWI: Strategische Neuausrichtung
[17.03.2026] Der Projektentwickler JUWI richtet seine Organisation neu aus und fokussiert sich stärker auf seine europäischen Kernmärkte im Wind- und Solarsektor. Hintergrund sind verschärfter Wettbewerb um Investoren, Netzanschlüsse und Ausschreibungen – mit der Neuausrichtung will das Unternehmen seine Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit sichern. mehr...
Stadtwerke Essen: Ausweitung der Partnerschaft mit Iqony Fernwärme
[17.03.2026] Die Stadtwerke Essen und Iqony Fernwärme wollen ihre Wärmeinfrastrukturen künftig enger verzahnen. Eine neue Partnerschaftsvereinbarung soll Synergien beim Ausbau klimafreundlicher Netze heben und Optionen wie Netzkopplungen oder gemeinsame Erzeugungsanlagen prüfen. mehr...
evm: Nachhaltige Energiegewinnung
[13.03.2026] Die Wind- und Solarparks der Energieversorgung Mittelrhein (evm) haben im vergangenen Jahr mehr als 70 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Nun plant das Unternehmen die Errichtung weiterer Anlagen in der Region. mehr...
Stadtwerke Jena Netze: Relaunch der Webseite
[13.03.2026] Die Stadtwerke Jena Netze haben ihre Webseite vollständig überarbeitet und neu strukturiert. Der Relaunch soll Kundinnen und Kunden den Zugang zu Informationen rund um Netzanschlüsse, Photovoltaik, Wärmepumpen und aktuelle Baustellen deutlich erleichtern. mehr...
GISA/TMZ: Fortsetzung der Zusammenarbeit
[12.03.2026] GISA stellt Thüringer Mess- und Zählerwesen Service künftig auch das Management steuerbarer lokaler Systeme (CLS) vollständig als Software-as-a-Service bereit. Mit der Verlängerung ihrer Smart-Metering-Partnerschaft um fünf Jahre bauen beide Unternehmen ihre gemeinsame Plattform für Gateway-Administration und Messdatenmanagement weiter aus. mehr...
VertiGIS: Vorarlberger Energienetze erneuert Geo-Informationssystem
[04.03.2026] Das Unternehmen Vorarlberger Energienetze stellt sein Geo-Informationssystem auf die dritte Generation um und setzt dabei auf Technologie von VertiGIS. Der Wechsel ist wegen des auslaufenden Altsystems bis 2028 zwingend und betrifft Datenqualität, Netzbetrieb und künftige KI-Anwendungen gleichermaßen. mehr...
JUWI: Partnerschaft mit Vestas ausgebaut
[26.02.2026] Mit einer neuen Rahmenvereinbarung wollen zwei Windenergie-Unternehmen ihre Kooperation festigen. Das Ziel besteht darin, künftige Projekte in Deutschland effizienter umzusetzen. Beide Seiten verweisen auf ihre langjährige Zusammenarbeit. mehr...
Stadtwerke Herrenberg/Energie Calw: Gemeinsame Neugründung von Energie Herrenberg
[25.02.2026] Die Stadtwerke Herrenberg gründen gemeinsam mit Energie Calw die Gesellschaft Energie Herrenberg. Mit dem neuen kommunalen Versorger will die Stadt Herrenberg Vertrieb und Energiewende vor Ort neu organisieren und Wertschöpfung in der Region sichern. mehr...
Wuppertaler Stadtwerke: IT-Partnerschaft mit rku․it besiegelt
[23.02.2026] Die Wuppertaler Stadtwerke bauen ihre IT mit der NextGen-Plattform von rku.it aus. Die strategische Partnerschaft soll Prozesse im SAP-Umfeld modernisieren und den kommunalen Versorger langfristig digital absichern. mehr...
dena: 100 vielversprechende Start-ups
[17.02.2026] Die Deutsche Energie-Agentur und die Start Up Energy Transition haben die SET100-Liste 2026 mit den weltweit vielversprechendsten Climate-Tech-Start-ups veröffentlicht. Die Auswahl zeigt, welche Technologien der Energiewende den Sprung aus der Pilotphase schaffen und sich im internationalen Wettbewerb behaupten. mehr...
Bilanz: E.ON steigert Gewinn und Investitionen
[16.02.2026] Der Energiekonzern E.ON hat im Jahr 2025 mehr verdient und mehr investiert. Vor allem das Netzgeschäft wuchs deutlich. Bis 2030 plant das Unternehmen Investitionen von rund 48 Milliarden Euro. mehr...
Hertener Stadtwerke: Zertifizierung erhalten
[16.02.2026] Die Hertener Stadtwerke haben ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt und sich zertifizieren lassen. Damit reagieren sie auf gesetzliche Vorgaben für Großverbraucher und wollen vor allem in ihren energieintensiven Bädern systematisch Kosten und CO₂ senken. mehr...
Stadtwerke Schwäbisch Hall: Wechsel zu Wilken
[11.02.2026] Die Stadtwerke Schwäbisch Hall ersetzen ihr bisheriges Abrechnungssystem für Dienstleistungskunden durch eine cloud-native Standardplattform. Mit dem Wechsel zu GY von Wilken beginnt zugleich eine strategische Partnerschaft mit Blick auf neue Markt- und Regulierungsanforderungen. mehr...














