Montag, 23. März 2026

juwiAuch in Runde vier erfolgreich

[25.10.2018] Auch in der vierten Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land der Bundesnetzagentur konnte sich das Unternehmen juwi durchsetzen und erhielt den Zuschlag für Projekte in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland.

Der rheinland-pfälzische Projektentwickler juwi war bei der vierten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur (BNetzA) für Windenergie an Land erneut erfolgreich. Das Unternehmen sichert sich nach eigenen Angaben Zuschläge für Projekte im brandenburgischen Beelitz bei Potsdam, Krackow (Mecklenburg-Vorpommern) an der deutsch-polnischen Grenze sowie zwei Projekte im saarländischen Freisen bei St. Wendel. Im laufenden Jahr habe juwi somit bereits 15 Windenergieprojekte mit einer Gesamtleistung von gut 130 Megawatt gewonnen.
„Das Ergebnis zeigt, dass wir mit unseren Projekten absolut wettbewerbsfähig sind und über eine sehr gute Markt- und Wettbewerbseinschätzung verfügen“, kommentiert Meinrad Wagenschwanz, bei juwi Geschäftsbereichsleiter Erneuerbare Energien Deutschland. „Klar ist aber auch, dass die Branche für den weiteren Ausbau stabile und vor allem verlässliche Rahmenbedingungen benötigt.“ Auch wenn die aktuelle Ausschreibungsrunde unterzeichnet war (wir berichteten), wird es laut juwi perspektivisch von großer Bedeutung sein, die im Koalitionsvertrag von 2017 vereinbarten Sonderausschreibungsmengen auf den Weg zu bringen.
Um die auch im Süden und Südwesten Deutschlands vorhandenen Potenziale für Windenergie künftig erschließen zu können, appelliert juwi-Vorstand Michael Class an die Politik, eine bessere regionale Steuerung des Windenergie-Ausbaus einzuleiten. Dazu bedürfe es einer Anpassung der Berechnungsverfahren zur regionalen Kompensation sowie einer wie auch immer gearteten Quote für Projekte südlich der so genannten Mainlinie. „Zusammen mit über 50 Unternehmen der Branche fordern wir daher in einem entsprechenden Appell die Bundesregierung auf, den Ausbau der Windenergie aus Klimaschutzgründen wieder zu beschleunigen. Eine regionale Steuerung würde zudem die Stromnetze deutlich entlasten“, so Class.





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