Montag, 15. Juni 2026

11. B.KWK-Kongress 2019Energiewende mit Kraft-Wärme-Kopplung

[15.10.2019] Der Kongress des Bundesverbands Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) Anfang November steht unter dem Motto „Klima Wende kalkulierbar – nur mit KWK“. Vorträge und Praxisbeispiele sollen zeigen, wie mit Kraft-Wärme-Kopplung die Energiewende gelingen kann.

Der 11. B.KWK-Kongress des Bundesverbands Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) findet am 5. und 6. November 2019 in Berlin statt. Im Fokus der Veranstaltung steht die Frage, wie die Energiewende mit Kraft-Wärme-Kopplung gelingen kann. Bei der Podiumsdiskussion am ersten Kongresstag dreht sich alles um das Hauptthema „Klima Wende Kalkulierbar – Kohleausstieg nur mit KWK“, und damit um den Ausbau von erneuerbaren Energien und Gasen sowie um die Netzstabilität, Netzausbaukosten, Energiespeicherung, Versorgungssicherheit und CO2-Einsparung, informiert der B.KWK. „Wir werden die politischen Rahmenbedingungen der Kraft-Wärme-Kopplung mit Vertretern aus den Ministerien und der Politik lösungsorientiert diskutieren“, kündigt B.KWK-Präsident Claus-Heinrich Stahl an. „Aus unserer Sicht sind die mit dem Atom- und Kohleausstieg einhergehenden Herausforderungen mithilfe der Kraft-Wärme-Kopplung leistbar.“
Die in der Podiumsdiskussion besprochenen Themen ziehen sich durch den gesamten Kongress. Die Vorträge beschäftigen sich mit den Aspekten des Umbaus der Energieversorgung aus verschiedenen Blickwinkeln. Zukünftige Gesetzesentwicklungen beim Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) und dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) werden ebenso erörtert wie die Marktentwicklung mit Blick auf die aktuelle CO2-Diskussion. Auch Veränderungen bei der Anlagentechnik und der Betriebsweise von KWK werden thematisiert. Außerdem rückt der Kongress die Dekarbonisierung der Strom- und Wärmeerzeugung in den Fokus. Wie der Bundesverband mitteilt, ist das Klimaschutzprojekt des historischen Lemgoer Stadtkerns ein gelungenes Beispiel dafür: Die Kombination einer Wärmepumpe mit einem vorhandenen BHKW am Lemgoer Zentralklärwerk soll dort langfristig eine wirtschaftliche, CO2-neutrale Wärmeversorgung des Stadtkerns generieren. Gemeinsam mit dem Unternehmen Zeppelin Power Systems stellen die nordrhein-westfälischen Stadtwerke Lemgo das Pilotprojekt vor.





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