Dienstag, 25. August 2026

SiemensGrüner Wasserstoff für Mainfranken

[07.05.2021] Die Stadtwerke Schweinfurt und das Unternehmen Siemens wollen grünen Wasserstoff im industriellen Großmaßstab gewinnen. Industrie und Wirtschaft wurden jetzt über die Anwendungsmöglichkeiten in der Region Mainfranken informiert.
Die Stadtwerke Schweinfurt und Siemens informieren über die industrielle Anwendbarkeit von Wasserstoff in der Region Mainfranken.

Die Stadtwerke Schweinfurt und Siemens informieren über die industrielle Anwendbarkeit von Wasserstoff in der Region Mainfranken.

(Bildquelle: Stadtwerke Schweinfurt)

Die Stadtwerke Schweinfurt und Siemens arbeiten bei der Produktion von grünem Wasserstoff für industrielle Anwendungen zusammen. Im industriellen Großmaßstab wollen die beiden Unternehmen den Wasserstoff aus erneuerbarem Strom und Wasser gewinnen. Dieser kann laut den Stadtwerken dann als Energieträger für die Bereiche Mobilität und Energie sowie für die Industrie bereitgestellt werden. Um den Dialog mit Industrie und Wirtschaft am Standort zu forcieren, haben die beiden Unternehmen nun interessierte Vertreter in einem Online-Event über die Anwendungsmöglichkeiten von grünem Wasserstoff und die Herausforderungen bei der Einführung informiert.
Gezeigt wurde beispielsweise, wie die Produktion von grünem Wasserstoff mittels Power to Gas (PtG) in einer Elektrolyseanlage am Standort funktionieren kann. Weitere Themen waren die Anwendungsszenarien von Wasserstoff im Bereich der Industrie und Mobilität oder in spezielleren Einsatzgebieten, etwa für Flurförderfahrzeuge. „Ich freue mich sehr über das große Interesse am Thema Wasserstoff. Wir haben am Standort Schweinfurt aufgrund der zentralen logistischen Lage, der hervorragenden industriellen Infrastruktur und der hier angesiedelten Industrie und Wirtschaft sehr gute Voraussetzungen, um Wasserstoff als wichtige Säule auf dem Weg zur Klimaneutralität zu etablieren“, erklärt Andreas Göb, Geschäftsbereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Schweinfurt. Aktuell erfolgt laut den Stadtwerken die Bestimmung der Absatzmenge der erzeugten Gase Wasserstoff und Sauerstoff sowie die Analyse zum Ausbau weiterer Synthesestufen. Hierzu sei auch die Firma Erik Walther sowie die FHWS Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt in das Projekt eingebunden.





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