Freitag, 7. August 2026

WAGONetzzustandsbewertung verbessern

[20.05.2021] Das WAGO Application Grid Gateway soll Betreiber von Energieverteilnetzen mittels Kleinfernwirktechnik in die Lage versetzen, Ortsnetzstationen schnell und einfach in Betrieb zu nehmen.
Der WAGO Fernwirkcontroller der zweiten Generation ist eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) mit diversen Schnittstellen.

Der WAGO Fernwirkcontroller der zweiten Generation ist eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) mit diversen Schnittstellen.

Ganz nach Bedarf lassen sich daran Drei- oder Vier-Leiter-Messkarten sowie Digitaleingangs- und -ausgangsmodule für die Steuerung einer Mittelspannungsschaltanlage anreihen.

(Bildquelle: WAGO)

Der Verbindungs- und Automatisierungsspezialist WAGO bietet Betreibern von Energieverteilnetzen eine wirtschaftliche Lösung an, um die Digitalisierung bestehender und neuer Ortnetzstationen voranzutreiben. Wie WAGO mitteilt, führt sie zu besseren Netzzustandsbewertungen und sorgt für einen effizienten Netzausbau. Das WAGO Application Grid Gateway unterstütze Betreiber von Energieverteilnetzen in erster Linie dabei, eine Kleinfernwirktechnik in der Ortsnetzstationen (ONS) schnell und einfach in Betrieb zu nehmen. So könne ohne zusätzliche Software-Komponente die Leistungsfähigkeit der typischen Netzformen beurteilt werden – auf Mittel-, aber vor allem auf Niederspannungsebene. Möglich machen das genaues Messen auf bis zu 80 Kanälen und das Erfassen von Zustandsdaten, die dann adressatengerecht in der Netzstation aufbereitet sowie sicher und sekundengenau übermittelt und aus der Ferne gemonitort werden können. Dadurch können bis zu zwei Trafos mit jeweils 15 Niederspannungsabgängen in einer ONS transparent erfasst werden.
Im Endeffekt sei es Netzbetreibern dadurch möglich, den Zustand ihres Verteilnetzes aus der Ortsnetzstation heraus besser zu beurteilen und damit einen unnötigen Netzausbau zu vermeiden. Hinzu kommen Mehrwerte für weitere Nutzergruppen. Beispielsweise könne der Asset-Manager durch den Zugriff auf die gespeicherten Messwerte und eine Art digitalen Schleppzeiger die Wartungszyklen der Ortsnetzstation präziser planen. Netzmeister werden schon aus der Ferne bei Wartungen und Fehlern im Netz auf die Situation vor Ort gezielt vorbereitet. Durch die Möglichkeit eines Fern-Updates von Software-Modulen und Erweiterungen können aufwendige Fahrzeiten entfallen. Um das Niederspannungsnetz am Trafoabgang der Ortsnetzstation transparent zu machen, könne die dafür erforderliche Messtechnik am Transformator und an den einzelnen Niederspannungsabgängen einfach nachgerüstet werden – mit Drei- oder Vier-Leiter-Messkarten, die einfach und modular an die WAGO Kleinfernwirktechnik angereiht werden.





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