Dienstag, 23. Juni 2026

Schleupen/endiosKooperation begründet

[28.02.2022] Die App endios one soll jetzt in die Software-Plattform Schleupen.CS integriert werden. Hierauf haben sich die beiden Hersteller geeinigt. Sowohl Kundinnen und Kunden als auch Stadtwerke sollen von der Kooperation profitieren.
Die neue App.

Die neue App.

(Bildquelle: endios GmbH)

Die Schleupen SE und endios haben jetzt eine Zusammenarbeit vereinbart, um die App endios one in die Software-Plattform Schleupen.CS zu integrieren. Wie Schleupen mitteilt, lassen sich über die App gleich eine ganze Reihe verschiedenster Angebote steuern, die vom klassischen Customer Self Service bis zu innovativen Smart-City-Dienstleistungen reichen. Durch die Integration der App direkt in das Abrechnungssystem könne der Kunde bequem seine Daten verwalten oder digitale Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Auch das Stadtwerk profitiere durch höhere Kundenzufriedenheit und reduzierte Cost-to-Serve durch stärkere Nutzung der Customer-Self-Services.
Jörg Neddermann, Direktor der Schleupen SE, erläutert: „endios one ist die logische Verlängerung unseres Kundenportals in die mobile Welt. Da es sich genau wie bei Schleupen.CS um eine Plattform mit offener Architektur und releasefesten Webservices handelt, lässt sie sich hervorragend integrieren. Das bedeutet für Schleupen.CS-Nutzer sehr schlanke Einführungsprojekte. Damit steigt die wirtschaftliche Attraktivität noch weiter“, erläutert Jörg Neddermann, Direktor der Schleupen SE, die Vorteile der neuen Kooperation.
Angaben der Schleupen SE zufolge bietet die endios one-App Stadtwerken vielfältige Möglichkeiten, ihr individuelles Angebot zu konfigurieren und zu gestalten. Denn es handele sich nicht um eine klassische App, sondern um eine Cloud-basierte Plattform. Einzelne Features könnten quasi per Drag-and-Drop zugefügt oder verschoben werden. Je nach Bedarf könne der Funktionsumfang über die Basisversion hinaus an die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens angepasst werden. Die Funktionen der Lösung umfassten die klassischen Customer-Self-Service-Funktionalitäten wie Vertragsverwaltung oder Zählerstandserfassung genauso wie Smart-City-Dienstleistungen. Beispielsweise lasse sich mit der App der nächste Parkplatz oder die nächste Ladestation finden, Ladevorgänge bezahlen, elektronisch Tickets kaufen (beispielsweise fürs Schwimmbad) sowie vieles mehr.
Eine App für Versorgungsunternehmen erscheint der Schleupen SE folgerichtig, da das Smartphone für immer mehr Menschen zu einer Art Fernbedienung wird, mit der sie ihr Leben steuern. Die Corona-Pandemie habe diesem Trend zur Digitalisierung des Kundenservices noch einmal kräftigen Schub gegeben. Fast 80 Prozent der Internet-Nutzung finde heute über das Smartphone statt. „Die Kooperation kommt genau zur rechten Zeit. Wir haben festgestellt, dass die Umstellung auf eine Mobile-First-Strategie die Nutzung von digitalen Kundenportalen um bis zu 70 Prozent steigern kann. Für unsere Nutzer ist das mit erheblichen Kosteneinsparungen und Image-Vorteilen verbunden. Wir freuen uns, dass wir durch die Integration in Schleupen.CS jetzt noch mehr kommunale Versorger auf dem Weg zum digitalen Kundenservice unterstützen können“, so Marcus Fragel, Vertriebsleiter von endios.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen

Stadtwerke Hanau: Standardprodukte sichern Gewinn

[22.06.2026] Die Stadtwerke Hanau haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 11,2 Millionen Euro abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens trug vor allem das Strom- und Erdgasgeschäft zum Ergebnis bei. mehr...

Stadtwerke Münster: Weitere Investitionen geplant

[22.06.2026] Die Stadtwerke Münster haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresüberschuss von fast 14 Millionen Euro abgeschlossen. Der kommunale Versorger investierte zugleich knapp 60 Millionen Euro in Energie-, Wärme- und Glasfaserprojekte. mehr...

VSB Gruppe: Strategische Neuausrichtung

[18.06.2026] Die VSB Gruppe baut ihr Geschäftsmodell vom Projektentwickler zum integrierten Energiedienstleister mit europäischer Reichweite aus. Zum 30-jährigen Bestehen zeigt das Unternehmen, wie der Zusammenschluss mit TotalEnergies die Entwicklung von Wind-, Solar- und Speicherprojekten beschleunigen soll. mehr...

Thüga: Regionale Daseinsvorsorge sichern

[17.06.2026] Die Stadtwerke-Kooperation Thüga hat ihr Beteiligungsergebnis im Geschäftsjahr 2025 deutlich gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens sollen gemeinsame Plattformen und regionale Kooperationen die Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit der kommunalen Energieversorger stärken. mehr...

Gruppenfoto des GWAdriga-Teams am Ufer der Spree in Berlin. Rund 70 Mitarbeitende und Partner stehen und knien auf einer gepflasterten Uferpromenade und blicken in die Kamera. Im Hintergrund ist die historische Oberbaumbrücke mit ihren markanten Türmen zu sehen.

GWAdriga: Zehn Jahre Smart Meter Roll-out

[15.06.2026] Das Unternehmen GWAdriga zieht nach zehn Jahren eine Bilanz seiner Arbeit beim Roll-out intelligenter Messsysteme. Nach Angaben des Unternehmens hat sich die Zahl der betreuten Messstellenbetreiber deutlich erhöht. mehr...

Juwi: Abbau von 280 Stellen

[11.06.2026] Juwi richtet sein Geschäft neu aus und baut in Deutschland 280 Stellen ab. Der Projektentwickler reagiert damit auf den wachsenden Druck im Markt für erneuerbare Energien und will zugleich auf neue Wachstumsfelder setzen. mehr...

Stadtwerke Heidelberg: Beteiligung an rku․it

[10.06.2026] Die Stadtwerke Heidelberg beteiligen sich an dem Unternehmen rku․it und erweitern damit den Gesellschafterkreis des IT- und Infrastrukturdienstleisters für die Energie- und Versorgungswirtschaft. mehr...

2G Energy: Großauftrag für Rechenzentren

[28.05.2026] 2G Energy hat einen Auftrag für die Energieversorgung eines Rechenzentrums in Nordamerika erhalten. Das Unternehmen führt derzeit weitere Gespräche mit Kunden aus dem Bereich Data Center. mehr...

swb-Gruppe: Geopolitische Lage wirkt sich aus

[11.05.2026] Der Energiedienstleister swb hat nach eigenen Angaben das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren operativen Ergebnis abgeschlossen. Gleichzeitig erhöhte das Unternehmen die Investitionen in Netze und Energieanlagen deutlich. mehr...

Energieversorger Gasag unterstützt mit dem Verwaltungsbezirk Lichtenberg die energetische Sanierung von Wohngebäuden in einem Berliner Stadtquartier.

GASAG: Höhere Investitionen für die Energiewende

[11.05.2026] Die GASAG-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Jahresüberschuss fast verdoppelt und ihre Investitionen in klimafreundliche Infrastruktur deutlich erhöht. Der Schwerpunkt lag auf Wärmenetzen, erneuerbaren Energien und Netzinfrastruktur in Berlin und Brandenburg. mehr...

Wilken: GY erhält ISO-Zertifizierung

[11.05.2026] Die Wilken Software Group hat die ISO-27001-Zertifizierung ihres Informationssicherheitsmanagementsystems auf die cloud-native Plattform GY ausgeweitet. Damit reagiert das Unternehmen auf steigende Sicherheitsanforderungen an SaaS-Lösungen in Kritischen Infrastrukturen und schließt weitere Anwendungen in den zertifizierten Bereich ein. mehr...

EnBW: Hohe Investitionen geplant

[07.05.2026] Der Energieversorger EnBW hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 7,6 Milliarden Euro in den Umbau des Energiesystems investiert. Der Anteil erneuerbarer Energien an der installierten Leistung stieg auf 66 Prozent. Für die kommenden Jahre plant das Unternehmen Investitionen von bis zu 50 Milliarden Euro. mehr...

Beteiligung: enercity und Thüga trennen sich

[06.05.2026] Die Energieunternehmen enercity und Thüga wollen ihre gegenseitigen Beteiligungen auflösen. Ziel ist nach eigenen Angaben eine klarere strategische Ausrichtung und mehr finanzieller Spielraum. mehr...

Steag Iqony Group: Neues Führungsteam angetreten

[05.05.2026] Der Energiekonzern Steag Iqony hat seine Unternehmensspitze neu besetzt. Seit Anfang Mai stehen ein neuer Vorstandschef und eine neue Personalchefin an der Spitze. Der Wechsel soll die weitere Entwicklung des Unternehmens begleiten. mehr...

Mainova: Operatives Geschäft verbessert

[04.05.2026] Mainova hat 2025 sein Ergebnis deutlich verbessert und kündigt weitere Investitionen an. Vor allem das operative Geschäft entwickelte sich besser als im Vorjahr. Für 2026 erwartet das Unternehmen jedoch ein schwächeres Ergebnis. mehr...