Stadtwerke MünsterFernwärme-Portfolio wird größer

Verlegung von Fernwärmeleitungen in Münster.
(Bildquelle: Stadtwerke Münster)
Die Stadtwerke Münster übernehmen die Westfälische Fernwärmeversorgung (WF) nach eigenen Angaben ab dem 1. Januar 2023 vollständig in ihr Eigentum. Das seit 1968 bestehende Tochterunternehmen, an dem die Stadtwerke Münster und die Stadtwerke Dinslaken bislang je 50 Prozent hielten, betreibt Teile des Fernwärmenetzes in Münster – vor allem in Coerde, Zentrum Nord und Angelmodde – sowie drei Heizwerke und versorgt darüber hinaus Privatkunden sowie öffentliche Gebäude und Gewerbebetriebe mit Fernwärme. „Wir freuen uns, dass wir mit den Kollegen aus Dinslaken diesen für uns wichtigen Schritt vollziehen konnten“, erklärt der Geschäftsführer der Stadtwerke Münster, Sebastian Jurczyk, „denn wir möchten Münster zukünftig dezentral mit erneuerbarer Wärme versorgen. Dafür brauchen wir die Fernwärmeinfrastruktur vor Ort. Mit dem Kauf der vollständigen WF-Anteile erweitern wir unser Portfolio und können noch mehr Menschen mit heute schon umweltschonender, perspektivisch grüner Wärme erreichen.“ Wie die Stadtwerke Münster weiter berichten, ändert sich für die bisherigen Kundinnen und Kunden der Westfälischen Fernwärmeversorgung ausschließlich der Ansprechpartner.
Die bisherige Kooperation zwischen den Stadtwerken Münster und Stadtwerken Dinslaken geht auf das Jahr 1968 zurück. Da Dinslaken bereits damals über weitreichende Erfahrungen in Aufbau und Betrieb eines Fernwärmesystems verfügte, entschied man sich in Münster für ein Joint Venture. Heute gehören der Westfälischen Fernwärme in Münster 23,4 Kilometer Fernwärmeleitungsnetze, den Stadtwerken weitere rund 140 Kilometer.
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